Anregungen und Unterstützungen für die interkulturelle Öffnung der Jugend(verbands)arbeit durch Landesjugendringe

December 13, 2018 | Author: Gesche Schulz | Category: N/A
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Anregungen und Unterstützungen für die interkulturelle Öffnung der Jugend(verbands)arbeit durch Landesjugendringe Erfahrungen, Praxiseinblicke und Konsequenzen aus Berlin und Hamburg

Workshop beim Fachtag »Offen für Vielfalt« 30. Sept. 2015 | Berlin

Zwei Fragestellungen im Fokus:

Worum geht es?

 Welche Unterstützung benötigen Jugendverbände in Prozessen interkultureller Öffnung und welche Unterstützung können Landesjugendringe bieten?  Welches Engagement ist zudem notwendig, um die Nachhaltigkeit von Projekten zur interkulturellen Öffnung zu sichern?  Erfahrungsaustausch - Anregungen - Diskussion

Worum geht es?

Interkulturelle Öffnung der Jugendverbandsarbeit hat zwei Dimensionen:  Interkulturelle Öffnung von „etablierten“ Jugendverbänden  Empowerment von Migrant_innenjugendselbstorganisationen (MJSO)

Projekt Berlin

Berlin | Hamburg

Projektziele

[2] Stärkung der Partizipation von MJSO in den Ringstrukturen

[1] Unterstützung von MJSO beim Aufbau und der Entwicklung stabiler Strukturen

Hamburg

[3] Interkulturelle Öffnung von Jugendverbänden

Projekt

 Konkrete und bedarfsorientierte Angebote zur Unterstützung von MJSO durch Workshops, Coachings und Beratungen sowie JuleicaSchulungen  Kontinuierliche und individuelle Begleitung von Jugendverbänden in ihren Prozessen zur interkulturellen Öffnung der Verbandsstrukturen

Berlin | Hamburg

 Vernetzung von allen am Projekt beteiligten Jugendverbänden und Vermittlung und Initiierung von Kooperationen  Veranstaltung von Fach- und Arbeitstagungen sowie Mitarbeit in Gremien und Netzwerken

Projektinhalte & -aufgaben

 Veröffentlichung von Materialien, Handreichungen und einer Projektdokumentation

Projekt

Niedersachsen

Projektziele

[3] Coaching für MJSO: [2] Strukturelle Strukturaufbau, Integration der Entwicklung eines MJSO auf Stadt-, jugendarbeiterischen Kreis- und Profils Landesebene [1] Strukturanalyse und Bestandaufnahme [6] kultursensible JuleicaAusbildungen initiieren und unterstützen

[4] Kultursensibilität der Jugendverbände stärken [5] Kooperationen auf verschiedenen Ebenen initiieren und unterstützen

Projekt

 Konkrete und bedarfsorientierte Angebote zur Unterstützung von MJSO (Beratung & Workshops)  Beratung & Begleitung von Jugendverbänden in ihren Prozessen zur interkulturellen Öffnung und zur kultursensibleren Ausgestaltung von (Juleica-)Seminaren  Initiierung und Begleitung von Projekten zur strukturellen Integration auf der kommunalen Ebene (mit MJSO, Jugendverbänden & kommunaler Jugendpflege)

Niedersachsen

 Begleitung von MJSO bei der Vorbereitung, Antragstellung, Durchführung und Nachbereitung von Projekten, z.B. Im Rahmen des Förderprogramms „Generation3“  Vernetzung von allen am Projekt beteiligten Jugendverbänden, Initiierung von Kooperationen

Projektinhalte & -aufgaben

 Veranstaltung von Fach- und Arbeitstagungen sowie Mitarbeit in Gremien und Netzwerken  Veröffentlichung von Materialien, Handreichungen und einer Projektdokumentation

These 1

Interkulturelle Öffnung ist ein Prozess, der zusätzliche Ressourcen verlangt.

»Thema on top« Alle beteiligten Akteur_innen – Jugendverbände, MJSO und Jugendringe – benötigen zusätzliche Ressourcen, um sich dem Thema intensiv zu widmen:  Zeit  Personen  Finanzielle Mittel  Qualifizierung bzw. Expertise  Begegnungsräume

Praxisbeispiele These 1

Interkulturelle Öffnung ist ein Prozess, der zusätzliche Ressourcen verlangt.

Durch das Projekt stehen Ressourcen zur Beratung und Qualifizierung bereit.  Beratung und Koordination der Projektmaßnahmen durch die Projektstellen, Etablierung als Ansprechpartner_in und Partner_in  Beratungen von MJSO zu Themen der Organisationsentwicklung  Qualifizierungsangebote und Juleica-Schulungen für Jugendverbände  Unterstützung in der Vernetzung der Akteur_innen  Weitergabe von Mitteln  Bündelung und Weitergabe von Informationen

These 2

Interkulturelle Öffnungsprozesse benötigen bedarfsgerechte Maßnahmen, Ergebnisoffenheit und Flexibilität in der inhaltlichen Gestaltung.

 Bedarfsgerechte Maßnahmen in Form von verbandsspezifischen und verbandsübergreifenden Angeboten  Ergebnisoffenheit und Flexibilität Interkulturelle Öffnung gestaltet sich in jedem Jugendverband unterschiedlich.

Praxisbeispiele These 2 Interkulturelle Öffnungsprozesse benötigen bedarfsgerechte Maßnahmen, Ergebnisoffenheit und Flexibilität in der inhaltlichen Gestaltung.

 Bedarfe erheben und Angebote anpassen - von punktuellen Maßnahmen bis zur Unterstützung im Leitbildentwicklungsprozess  verbandsübergreifende Angebote und individuelle Beratung und Begleitung einzelner Verbände  Motivation schaffen und Nachvollziehbarkeit des Prozesses ermöglichen  Raum für (An-)Fragen und Austausch öffnen  Impulse setzen  Präsenz für das Thema schaffen und aufrecht erhalten

These 3

Interkulturelle Öffnung muss in viele Richtungen wirken.

Das ergibt sich insbesondere aus der Doppel- bzw. Dreifachstrategie der interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit:  Stärkung von MJSO im Auf- und Ausbau von Strukturen  Unterstützung der Jugendverbände in der Öffnung der Strukturen  (jugend)politische Interessenvertretung und Einflussnahme

Praxisbeispiele These 3

Interkulturelle Öffnung muss in viele Richtungen wirken.

 Arbeitsgruppen bilden und Verbände vernetzen  Vernetzung von MJSO und Nicht-MJSO  Vernetzung und Kooperationen mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur_innen  Teilhabe an politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskursen  alle Ebenen und Bereiche resp. Verbandsebenen ansprechen und in den Prozess einbeziehen

… bereits während der Projektlaufzeit muss erarbeitet werden, wie die Arbeit weitergeführt werden kann, welche Strukturen verändert/aufgebrochen werden müssen.

Konklusion Projekte können Impulse schaffen und Anstöße geben, aber…

Beispiele für nachhaltigkeitsfördernde Maßnahmen:  Qualifizierungsangebote (Juleica, Beratungen, etc.)  Etablierung von Ansprechpartner_innen  Bildung von Netzwerken und Arbeitsgruppen, die auch nach Projektende fortbestehen  Kontinuierliche Evaluation der Projekterfahrungen und Diskussion daraus resultierender Konsequenzen

Landesjugendring Berlin e.V. Jaqueline Kauka Obentrautstraße 57 | 10963 Berlin 030 / 818 86 102 | [email protected]

Kontakt Landesjugendring Hamburg e.V. Maria Wassersleben Güntherstraße 34 | 22087 Hamburg 040 / 317 96 114 | [email protected]

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