Ballettabend MOZART. UNA FANTASIA. SUPERGUTE TAGE Casting für das Musical THE BEAUTIFUL GAME

December 13, 2018 | Author: Friedrich Armbruster | Category: N/A
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1 Ballettabend MOZART. UNA FANTASIA. SUPERGUTE TAGE Casting für das Musical THE BEAUTIFUL GAME2 2 Verehrte Leserinn...

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Ballettabend MOZART. UNA FANTASIA. SUPERGUTE TAGE Casting für das Musical THE BEAUTIFUL GAME

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Verehrte Leserinnen und Leser, liebe Theaterfreunde! „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“ – diese vielzitierten Worte spricht der Theaterdirektor im „Vorspiel auf dem Theater“ in Goethes „Faust“ und beschreibt damit sein Ideal eines vielseitigen und abwechslungsreichen Theaterprogramms. Der Spielplan ist das Aushängeschild eines jeden Theaters. In ihm konkretisieren sich Ideen, konzeptionelle Überlegungen, Vorhaben, Projekte, persönliche Wünsche Ihrerseits und unsererseits. Durch den Spielplan kommuniziert das Theater mit seinem Publikum. Der Spielplan ist unser Angebot an Sie. Am 14. April laden wir Sie wie jedes Jahr zur Präsentation unseres neuen Spielzeitheftes und damit zur Bekanntgabe all unserer Pläne – Premieren, Wiederaufnahmen, Matineen, Sonderveranstaltungen, Workshops, Einführungsveranstaltungen, Publikumsgespräche und vieles andere mehr – für die Spielzeit 2016/2017 ein. Wie aber entsteht ein Spielplan? Wie entsteht das komplexe und aufeinander abgestimmte Programm aus Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Puppentheater – nicht zu vergessen die umfangreichen Angebote der Theaterpädagogik für Jung und Alt? Ganz so einfach, wie es nach den Worten von Goethes Theaterdirektor den Anschein hat, ist es zumindest nicht, birgt sein allzu probates „Rezept“ neben dem Vorteil der Vielfalt doch auch die Gefahr der Beliebigkeit. Kunst im Allgemeinen und Theater im Besonderen darf allerdings vieles sein, nur eben nicht beliebig. Theater darf erfreuen und verstören, unterhalten und irritieren, bestätigen und zum Nachdenken auffordern, vermeintlich unumstößliche Wahrheiten hinterfragen, den Menschen und seine conditio humana auf den Prüfstand stellen und über all dieses zum Dialog anregen. An einer so verstandenen Vielfalt teilzuhaben, dazu laden wir Sie, unser Publikum, mit jedem Spielplan aufs Neue ein.

Auf Wiedersehen in unserem Theater! Ihr

Rüdiger Schillig Operndirektor Das nächste Theatermagazin erscheint am 2. Juli 2016.

Telefonische Reservierung

Abendkasse

Tel. (0261) 129 2840 oder 2841 Montag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr

Großes Haus, Probebühne 2

Kartenvorverkauf Theaterkasse im Forum Confluentes Zentralplatz 1 · 56068 Koblenz täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr samstags und sonntags keine Abo-Beratung Fax (0261) 129 2850

Kartenbestellung per E-Mail [email protected]

Kartenreservierung im Internet www.theater-koblenz.de

Öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Haupteingang Deinhardplatz Tel. (0261) 129 2843

Probebühne 4, Theaterpädagogik und Ballettsaal Eingang Deinhardpassage

Besuchen Sie uns auf Facebook Mithilfe Ihres Smartphones oder eines Tablet-PCs sowie einer entsprechenden App gelangen Sie über diesen QR-Code direkt auf die Facebook-Seite des Theaters Koblenz.

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Eine kleine Frage bitteschön ... Bereits mehrfach hatte der renommierte Autor, Bearbeiter und Dramaturg John von Düffel beim Schreiben eines Stückes das Koblenzer Ensemble im Blick, das jüngste Ergebnis seiner engen Verbundenheit zum Theater Koblenz ist das Schauspiel „Die Troerinnen / Orestie“, das am 12. März Premiere feierte und von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde. So nannte der Rezensent der Rhein-Zeitung diese Produktion „ein herausragendes Ereignis“. In dem Schauspiel wird die Situation der überlebenden Frauen am Ende des Trojanischen Krieges verknüpft mit den nachfolgenden Ereignissen, die nach der Rückkehr des griechischen Königs Agamemnon in Argos einsetzen und darin gipfeln, dass Orest und Elektra die eigene Mutter und deren Liebhaber töten. Unsere Frage ist nun: Wie heißt die Mutter von Orest und Elektra. Sie finden übrigens einen Hinweis auf der Seite 10 in diesem Theatermagazin. Oder schauen Sie auf unserer Website nach, denn dort können Sie die Besetzungen der Stücke nebst Fotos, Pressestimmen, einem Trailer und Spielterminen finden. Senden Sie uns bis zum 23. April 2016 die Lösung und für eine richtige Antwort können Sie mit ein wenig Glück zwei Eintrittskarten für eine Aufführung Ihrer Wahl im Großen Haus oder auf einer der Probebühnen des Theaters gewinnen – Kartenverfügbarkeit natürlich immer vorausgesetzt. Antworten an die Magazin-Redaktion per E-Mail an [email protected] oder postalisch an: Theater Koblenz • Redaktion Theatermagazin • Clemensstraße 5 • 56068 Koblenz

Neu:

Freitag und Samstag bis 24 Uhr geöffnet

In zwei Stunden ein neuer Mensch Entspannung auf höchstem Niveau finden Sie auf 5.500 m² ThermenLandschaft, SaunaPark und WellnessGalerie. Die Emser Therme hat täglich von 9–22 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 24 Uhr. Emser Therme GmbH • Viktoriaallee 25 • 56130 Bad Ems • Telefon 02603 9790-0 • www.emser-therme.de

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Menschliche Gefühlslagen auf der Bühne Ein Gespräch mit Ballettdirektor Steffen Fuchs über den Ballettabend „Mozart. Una Fantasia.“ Wie kam es zu dem Titel „Mozart. Una Fantasia.“? Zum einen hat es mit der musikalischen Struktur des Abends zu tun. Wir nutzen Ausschnitte aus verschiedenen Kompositionen Mozarts – Sätze aus Streichquartetten und Konzerten, Teile von Bühnenmusiken – und dem eine Form zu geben und es zu benennen, entspricht am ehesten einer Fantasia, also einer sehr freien musikalischen Struktur. Der Titel hat aber auch viel mit der Person Mozart zu tun. Es gibt über ihn so viele Fantasiegebilde, so viele Mythen, heute sind sie leider sehr stark geprägt vom Schauspiel bzw. vor allem dem Film „Amadeus“, der nicht historisch authentisch ist und in dem viele auf eine dramaturgisch starke Wirksamkeit hin frei erfundene oder zugespitzte Elemente und Erzählstränge vorherrschen. Als wäre Mozarts Leben nicht spannend genug gewesen! „Fantasia“ bezeichnet auch meine eigene Fantasie darüber, wie Mozarts Leben gewesen sein könnte. Inwiefern setzt du dich denn bei deiner choreografischen Arbeit mit der Biografie Mozarts auseinander? Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass seine Kompositionen aus seiner Biografie heraus zu verstehen sind und dass man ihn selbst aus seiner Musik heraus hört. Dennoch vermeide ich in dem Ballettabend eine klare Rollenzuweisung, es gibt keine durchgehende Figur Mozart. Es geht stattdessen beispielsweise um Figurenkonstellationen, um Beziehungen, die Mozart gepflegt und die ihn geprägt haben, und die er selbst durch seine Musik viel größer fasste. Ich möchte aber im Ballettabend diese Transformation nicht wieder rückgängig machen und diese Konstellationen verkleinern. Es gibt einzelne Szenen, die auf sein Leben eingehen, so zum Beispiel auf seine Beziehung zu den drei Weber-Schwestern, die einen sehr großen Einfluss auf sein Leben

Arbeit am Bühnenbild im Malersaal des Theaters hatten. Das ist Constanze, die er geheiratet hat, dann Aloysia, in die er als Junge verliebt war und für die er viele Arien komponiert hat, auch die vier übrigens, die wir in unserem Ballettabend hören. Und Josefa Weber, die er zwar als ein faules, durchtriebenes Weibsstück bezeichnet hat, die aber auch seine erste Königin der Nacht war. Manche Sequenzen in dem Ballett sind sinfonisch angelegt und zeigen eine ganz klare Zuordnung der Tänzer*innen bzw. Paare zu bestimmten Instrumenten und Instrumentengruppen. Hier wird das in der Musik gehörte unmittelbar in die Bewegungssprache des Tanzes übersetzt. Das ist generell so. Ich gehe immer von der Musik aus. Vor allem bei den Passagen, in denen Gruppen auf der Bühne tanzen, ist die Choreografie sinfonisch. Bei sehr emotionalen Passagen, z.B. bei Soli oder Duetten, beziehe ich mich auch nicht ausschließlich auf mein theoretisches Wissen über Mozarts Biografie, sondern schöpfe aus einem Repertoire, das menschliche Gefühlslagen umfasst, die letztlich uns allen vertraut sind. Auch im Kostüm wird Mozart

oder seine Welt nicht erkennbar sein, die Beschäftigung mit ihm und seinem Leben ist eher unsere interne Basis für die Arbeit mit seiner Musik. Wenn du die Musik von Mozart hörst – wo erreicht sie dich am meisten: im Kopf, im Herzen, im Bauch oder in den Füßen? Eigentlich überall. Und das Mozart. Una Fantasia. Ballettabend von Steffen Fuchs Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Hiroaki Masuda Choreografie: Steffen Fuchs Choreografie „How I would like to”: Andreas Heise Bühnenbild: Dorit Lievenbrück Kostüme: Jula Reindell Dramaturgie: Juliane Wulfgramm Mit: Pierre Doncq, Arkadiusz Głębocki, Lisa Gottwik, Clara Jörgens, Chiho Kawabata, Kaho Kishinami, Meea Laitinen, Tim Leonard, Alexey Lukashevich, Léa Périchon, Emmerich Schmollgruber, Rory Stead, Ami Watanabe, Nathaniel Yelton Sopran: Hana Lee Staatsorchester Rheinische Philharmonie

macht die Musik ja auch spannend und macht ihn andererseits so wenig greifbar. Bach zum Beispiel ist ganz klar im Kopf zu verorten. Mozart aber findet überall gleichzeitig statt. Er war ja selbst ein begeisterter Tänzer, das hört man in der Musik und das überträgt sich in den eigenen Körper. Juliane Wulfgramm Premiere 16. April 2016, Großes Haus Ballettwerkstatt: 9. April 2016, 11:00 Uhr Werkeinführung vor jeder Vorstellung Publikumsgespräch am 17. und 18. Juni 2016 Theaterpädagogisches Angebot zum Ballettabend „Mozart. Una Fantasia.“: Die Tanztheaterpädagogin Cornelia Bühne bietet zum Ballettabend „Mozart. Una Fantasia“ für Schulen einen 90-minütigen stückeinführenden Bewegungsworkshop an. Auf Wunsch kommt sie auch gerne für ein Gespräch zur Nachbereitung ins Klassenzimmer. Diese Angebote erfolgen nach individueller Terminabsprache und sind kostenlos, wenn sie in Verbindung mit einem Theaterbesuch gebucht werden. Anmeldungen/Infos unter: [email protected], Tel. (0261) 129 2865

Hotel Heinz

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Auf der großen Bühne stehen! Casting für das Musical „The Beautiful Game“ Nach dem großen Erfolg der gemeinsamen Produktion „Oliver!“ wagen sich das Theater Koblenz und das Koblenzer Jugendtheater an die nächste gemeinsame Herausforderung: Das Musical „The Beautiful Game“ von Andrew Lloyd Webber und Ben Elton erzählt die Geschichte der jugendlichen Mitglieder eines Fußballteams in Belfast und ihrer Freunde. Für „The Beautiful Game“ suchen wir nun Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene bis Ende 20. Zum Casting ist bitte ein Song zum Vorsingen vorzubereiten. Noten können gerne mitgebracht werden, Klavierbegleitung ist vorhanden. Neben bequemer Kleidung ist nur noch Spaß und gute Laune mitzubringen. „The Beautiful Game“ ist ein in allen Rollen musikalisch wie schauspielerisch anspruchsvolles Musical, trotzdem ist eine Teilnahme am Casting auch ohne weitere Vorkenntnisse möglich. Probenzeitraum und Zeitraum der Vorstellungen Im Juli 2016 finden voraussichtlich ein bis zwei Wochenendworkshops statt. Die eigentliche Probenphase ist vom 19.09.2016 bis 29.10.2016. In diesen Zeitraum

2014 hatte "Oliver!" im Theater Koblenz Premiere fallen auch die Herbstferien, in denen sehr intensive Proben stattfinden werden. Im restlichen Probenzeitraum wird – je nach Rollengröße – nahezu täglich probiert werden, natürlich unter Rücksichtnahme auf eventuelle schulische Verpflichtungen. Die

Vorstellungen finden im regulären Spielplan des Theaters Koblenz zwischen dem 29.10.2016 und dem 19.05.2017 statt. Wichtig: Vorstellungen sind auch am 26.12.2016 und am 30.12.2016. Es sind bisher 16 Vorstellungen geplant.

Termin und Uhrzeit des Castings: Samstag, 16. und Sonntag, 17. April 2016 jeweils ab 11:00 Uhr in der Kulturfabrik in der Mayer-Alberti-Straße 11. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Zeiten wie diesen • Zweiter Teil Ein Projekt des Jugendclubs und der Enthusiasten Im ersten Teil des Projektes „In Zeiten wie diesen“ trafen sich die Enthusiasten als „Freunde der gepflegten Demokratie“ in einem geschmückten roten Salon, um ihre Ehrengäste bei einer Jubiläumsfeier zu würdigen. Sie verwoben spielerische Elemente mit eigenen Erinnerungen und Dokumenten zu den Themenbereichen Fest, Krieg, Frieden, Demokratie und Wertvorstellungen, die zu einer handfesten Debatte über Werte und die Errungenschaften der Demokratie führten. Der zwei-

te Teil rückt die Mitglieder des Jugendclubs in den Fokus der Inszenierung. Die jungen Leute versammeln sich ebenfalls auf einem Fest, auf dem getanzt und gefeiert wird. Die Art der Party unterscheidet sich jedoch durch die Räumlichkeit und den neuen Blickwinkel einer jüngeren Generation. Die Gruppe untersucht die Schnittmengen zwischen der jungen und der älteren Generation in Bezug auf Wertvorstellungen, soziale Prägungen und

Erfahrungswerte. Wie nehmen sie die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft und Zeiten des Stillstands oder des Aufbruchs wahr? Die Grundsituation ist in einer Art besetztem Raum etabliert, der seinen vorübergehenden Bewohnern Schutz vor politisch und privaten unruhigen Zeiten bietet, in einer Welt, die aus den Fugen geraten zu sein scheint. Der Spielort „Hinter dem Eisernen“ des Theaters bietet die perfekte Räumlichkeit für diese Party, bei der nur Befugten der

Zutritt gewährt wird. Das Projekt beschreibt auf dieser Basis ein interessantes GenerationenGemälde. Anna Drechsler Leitung: Anna Zimmer Bühnenbild und Kostüme: Annette Haunschild Dramaturgie: Anna Drechsler Premiere am 1. Juni 2016 18:30 Uhr Hinter dem Eisernen Weitere Termine: 7. /13. /21. /24. /29. Juni 2016

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Einem neuen Ausdruck entgegen „Verklärte Nacht“ und „Pierrot lunaire“ von Arnold Schönberg Arnold Schönberg gilt als Revolutionär der Musik des 20. Jahrhunderts. Welch staunenswerte Bandbreite schon seine frühen Kompositionen aufweisen, zeigen das Streichsextett „Verklärte Nacht“ und der Melodramenzyklus „Pierrot lunaire“, die das Theater Koblenz zur Zeit in der Kulturfabrik zur Aufführung bringt. Das Streichsextett „Verklärte Nacht“ basiert auf dem gleich-

namigen Gedicht von Richard Dehmel. Ein Mann und eine Frau gehen darin durch dunkle Nacht. Die Frau gesteht dem Mann, das Kind von einem anderen im Leib zu tragen. Der Mann erklärt sich bereit, dieses Kind als sein eigenes anzunehmen, wodurch die dunkle, drohende, feindlich scheinende Nacht zu einer harmonischen, bergenden, verklärten Nacht wird. Hören wir

Verklärte Nacht / Pierrot lunaire von Arnold Schönberg Musikalische Leitung: Karsten Huschke Choreografie Verklärte Nacht: Steffen Fuchs Inszenierung Pierrot lunaire: Inga Schulte Bühnenbild und Kostüme: Christian Binz die Musik Schönbergs in dieser Komposition mit heutigen Ohren als spätromantisch, so war sie doch für die Zeitgenossen von aufwühlender Modernität: „Das klingt ja, als ob man über die noch nasse Tristan-Partitur darüber gewischt hätte“, soll ein Vorstand des Wiener Tonkünstlervereins seine ablehnende Haltung dieser Komposition gegenüber begründet haben. „Pierrot lunaire“, ein Zyklus von 21 Gedichten des Belgiers Albert Giraud in der deutschen Übertragung von Otto Erich Hartleben, verdankt seine Entstehung dem Kompositionsauftrag einer Privatperson: Die Schauspielerin und Vortragskünstlerin Albertine

Für Gourmets, Genießer und Kulturfreunde

Dramaturgie: Rüdiger Schillig Mit: Pierre Doncq, Kaho Kishinami, Clara Jörgens, Tim Leonard, Miriam Leuther, Rory Stead, Anne Catherine Wagner Vorstellungen am 17. / 21. /24. April 2016, 20:00 Uhr Kulturfabrik Zehme, Gattin eines wohlhabenden Rechtsanwalts, bat Schönberg, aus den insgesamt 50 Gedichten Girauds einen Zyklus von Melodramen für ihre Vortragsabende zu kreieren. Zur außergewöhnlichen Führung der rezitierenden Frauenstimme, die mit wenigen Ausnahmen nicht singt, sondern auf Tonhöhen und nach präzise vorgegeben Rhythmen deklamiert, treten staunenswert unterschiedliche Klangfarben durch die unterschiedlichsten Kombinationen der beteiligten Instrumente. Schönberg selbst erkannte das Neuartige seiner Unternehmung: „Ich gehe unbedingt, das spüre ich, einem neuen Ausdruck entgegen.“ Rüdiger Schillig

Lassen Sie Ihren Theaterbesuch kulinarisch bei uns ausklingen …

Rheinstraße 2 a · Koblenz Telefon 0261 / 91 44 68 22 www.augusta-koblenz.de

Restaurant

Florinsmarkt 6 · Koblenz Telefon 0261 / 3 11 77 www.weinhaus-hubertus.de

Restaurant Handwerkerstraße 39 56070 Koblenz Telefon 0261 / 8 19 26 www.restaurant-mueller-koblenz.de

Braugasse 4 56068 Koblenz Telefon 0261 / 1 33 03 77 www.altesbrauhaus-koblenz.de

Die Traube

Ristorante · Pizzeria

WEINSTUBE · RESTAURANT Rathausplatz 12 · 56179 Vallendar Telefon 0261 / 6 11 62 www.dieTraube-Vallendar.de

WIRTSHAUS

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Herzlich willkommen im Weinhaus Hubertus

Benvenuto nel Ristorante Il Mulino

Genießen Sie deutsche Weine aus der RheinMosel-Region rund um das Deutsche Eck und Koblenz, davon 30 offene Weine und an die 30 Flaschenweine. Beliefert werden wir ausschließlich von ausgesuchten, heimischen Weingütern.

Seit über 42 Jahren heißt die Familie Rotondaro ihre Gäste in Koblenz herzlich willkommen und lädt zum Genießen ein.

Für Bierliebhaber: Immer frisch vom Fass Freuen Sie sich auf regionale und überregionale Spezialitäten aus unserer Speisenkarte, die täglich frisch für Sie zubereitet werden und wöchentlich wechseln. Wir bieten zusätzlich eine saisonale Sonderkarte, zum Beispiel zur Spargel-, Pilz-, Wild- oder Gänsezeit. Auch bei unseren Fleischprodukten achten wir natürlich auf ausgezeichnete Qualität. Selbstverständlich bieten wir auch eine Vielzahl köstlicher Gerichte für unsere vegetarischen Gäste an. Unser Ambiente besticht durch rustikalen Charme mit dezenter Landhausdekoration. Im Sommer können Sie Ihr Glas Wein auch auf unserer gemütlichen Terrasse genießen. Feste feiern wie sie fallen – für Ihre Feierlichkeiten steht Ihnen ein separater Raum für bis zu 24 Personen zur Verfügung.

Erleben Sie in unserem Restaurant die mediterrane Küche Italiens. Bei uns atmen Sie warmherzige Atmosphäre und d en Duft des Süden. Wählen Sie zwischen einer Vielzahl raffinierter Spezialitäten. Leckere Antipasti und Pastavariationen oder Gerichte wie Pizza, Pasta und Risotto machen Lust auf mehr. Wählen Sie aus unserer reichhaltigen Speisekarte die passende italienische Spezialität. Je nach Saison bringen wir Sie täglich mit frischem Fisch und herzhaften Fleischgerichten ins Schwärmen. Und zum Abschluss ein traumhaftes Dessert … Was auch immer Sie planen, im Ristorante Il Mulino finden Sie die optimalen Voraussetzungen für Ihre Feierlichkeiten. Die Familie Rotondaro und ihre Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch.

Familie Schwiklinski & Team freuen sich auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. von 11.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 22.30 Uhr, sonntags Ruhetag

Restaurant

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Il Mulino Schloßstraße 27–29 Koblenz Telefon 0261 / 3 10 60

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Home. Sweet Home.

Als Adina in „L'elisir d'amore”

Foto: Evgeny Sevastyanov Seit 2012 ist die Sopranistin Irina Marinaş Ensemblemitglied des Theaters Koblenz, in vielen Rollen stand sie seither schon auf der hiesigen Bühne: zuletzt als Tatjana in „Eugen Onegin“, als Marie in der „Verkauften Braut“, als Emilia in „Emilia Galotti“ und als Rosalinde in der „Fledermaus“. Aktuell spielt sie die Adina in „L’elisir d’amore“ und studiert die Partie der Stella für „A Streetcar named Desire“ ein. Das Koblenzer Publikum konnte so schon viele Facetten von ihr sehen, doch an dieser Stelle soll es darum gehen, ein wenig auf die Privatperson hinter den Rollen zu schauen. Irina wurde in Râmnicu Vâlcea, Rumänien geboren. Die Eltern sind Ingenieure, und so wollten sie auch die beruflichen Wege

von Irina und deren älterem Bruder in diese sichere Richtung lenken. Daher besuchte Irina ein Gymnasium, das ausgerichtet war auf Mathematik, Physik und Informatik. Schon als Irina fünf Jahre alt war, meldete die Mutter sie zum Ballett an. In den Ballettstunden gefiel Irina spontan das begleitende Klavierspiel so gut, dass sie in eine Musikschule kam, wo sie für Klavier angemeldet wurde. Auch in der Schule sang sie gerne im Chor und fiel durch ihre schöne Stimme auf. Als sie fünfzehn war, überredete eine Freundin sie, an einem Karaoke-Wettbewerb teilzunehmen, den sie gewann. Danach wollte sie nur noch Musik machen und vor allem später studieren – zunächst aber blieb die Musik ein Hobby und sie sang zuhau-

se Songs von Mariah Carey oder ab und zu Backvokals bei Bands und ging ansonsten fleißig weiter aufs Gymnasium. Die große Chance in Kanada Die große Chance ergab sich für sie, als Irina 16 Jahre alt war, denn die Eltern beschlossen, dass die Familie nach Kanada auswanderte. „Da habe ich einen Deal mit meinem Vater geschlossen: Wenn wir nun unser ganzes Leben ändern, dann möchte ich meinen Traum verwirklichen dürfen.“ Der Vater stimmte zu, und so konnte Irina in Montreal nach dem Abitur, welches sie nach der 11. Klasse auf Französisch ablegte, für zwei Jahre ein College besu-

chen, das in eine künstlerische Richtung orientiert war. Obwohl sie eher an eine Ausbildung in Jazz dachte, wurde verpflichtend im ersten Semester klassischer Gesang unterrichtet. Die Gesangslehrerin überzeugte Irina erfolgreich davon, Operngesang zu studieren. Irinas erster Eindruck von Kanada: kalt! Ihr erster Eindruck der Oper: wow! Ihr erstes Opernerlebnis in Montreal war „Thaïs“ von Jules Massenet. Danach gab es keine Zweifel mehr am Berufsziel Sängerin. Irina immatrikulierte sich nach dem College an der renommierten McGill-Universität in Montreal, wo sie sechs Semester Musik studierte und mit einem Bachelor abschloss. Sie erinnert sich an ihre ersten Erfahrungen in Kanada: Dort herrscht ein gut

9 funktionierendes Nebeneinander so vieler Kulturen, Religionen und Lebensstile, das beeindruckend ist, das aber die Geborgenheit der rumänischen Heimat vermissen ließ. Die Schule aber und später die Universität waren perfekt für Irina, sie entdeckte ihre Stärken, ihre Kreativität, erhielt Förderung und wurde gefordert, wobei die Ausbildung der Individualität und die Fähigkeit freien Denkens an der Hochschule ein wichtiger Faktor ist. Das ist im besten Sinne eine Ausbildung auch der Persönlichkeit der Studierenden zu Toleranz und Weltoffenheit. Ihr Lehrer in Kanada empfahl ihr, für den anschließenden Master-Studiengang nach Europa zu gehen, und so legte Irina erfolgreich eine Aufnahmeprüfung am Mozarteum in Salzburg ab und schrieb sich dort für vier Semester ein. Auf dem Weg dorthin machte sie Station in Wien und besuchte mehrere Abende hintereinander die Staatsoper. In der Salzburger Opernklasse dann wurde pro Semester eine Opernproduktion erarbeitet, so konnte Irina erste Bühnenerfahrungen sammeln, z.B. in der „Entführung aus dem Serail“ – sie entdeckte dabei, wieviel Spaß ihr das Spiel auf der Bühne macht. Erstes Engagement in Koblenz Das erste Festengagement für Irina war dann schon am Theater Koblenz. Sie fühlt sich wohl hier, vor allem im Kollegenkreis, sie nennt das Theater ihr Zuhause. Und sie empfindet es als ein großes Glück, ihre Leidenschaft auf der Bühne ausleben zu dürfen. Natürlich sind die Eltern auch längst mit ihrem Berufsweg einverstanden und stolz auf ihre Tochter. In Koblenz sahen sie die Tochter in der „Verkauften Braut“ und in „Eugen Onegin“. Irina bleibt trotzdem auf dem Teppich und hat nicht ihr komplettes Leben auf die Oper ausgerichtet: „Eine Vorstellung dauert drei Stunden, aber der Tag hat 24 Stunden.“ Daher gibt es für sie Dinge, die genauso wichtig oder

noch wichtiger sind, z.B. einen guten Partner zu finden, was ihr gelungen ist, und Freundschaften zu pflegen. Viele Freunde leben nicht in Deutschland, und sie ist, wann immer es geht, unterwegs zu Treffen. Gerade hat sie einen sehr guten Freund in Rumänien besucht, der nichts mit Theater zu tun hat, und Irina empfindet es als wohltuend, mit ihm über ganz andere Themen zu reden als über die Oper. Das eröffnet ihr neue Perspektiven. Und natürlich gibt es auch Hobbys neben dem Theater. So liest sie sehr gerne und liebt Sport. Gerade hat sie Aerobic für sich entdeckt und trainiert regelmäßig mit einer Gruppe. „Das macht mir wahnsinnig viel Spaß.“ Ihr berufliches Traumziel für die Zukunft ist die Wiener Staatsoper, in Erinnerung an ihren ersten Besuch dort. Und Traumrollen? Eine spielt sie gerade, die Adina. Für die Zukunft wünscht sie sich, ohne ungeduldig zu sein, die Tosca, Juliette und auch Manon und Violetta aus „La Traviata“. Urlaubsziele für diesen Sommer hat sie auch schon: Zunächst, gemeinsam mit ihrem Freund, der ebenfalls Opernsänger ist, eine Woche Bayreuth als Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes. Dann könnte sie sich eine Reise nach Spanien vorstellen, vielleicht auch nach Rumänien. Und ein großer Wunsch ist Asien. Bescheiden sagt Irina, sie kenne erst so wenig von der Welt. Dabei hat sie in so grundverschiedenen Ländern gelebt und spricht neben ihrer Heimatsprache Rumänisch perfekt Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Mit ihrem russischen Freund lebt sie in Deutschland und unterhält sich auf Englisch. Dieses kulturelle Miteinander ist im Theater nicht außergewöhnlich, denn hier arbeiten Künstler*innen aus so vielen unterschiedlichen Nationen, dass es keine Berührungsängste gibt, sondern eine große Neugierde auf fremde Länder und Kulturen. So wünschen wir Irina Marinaş jetzt noch eine schöne restliche Spielzeit und tolle Reisen im Sommer! Juliane Wulfgramm

L'elisir d'amore

      

          

    

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Impressum des Theatermagazins vom 09.04.2016 Herausgeber:

Theater Koblenz Clemensstraße 5 56068 Koblenz

V.i.S.d.P.:

Markus Dietze (Intendant)

Fotos:

Matthias Baus Katharina Dielenhein

Redaktion:

Juliane Wulfgramm

Anzeigen:

rz-Media GmbH 56055 Koblenz Geschäftsführer: Hans Kary Verkaufsleiterin: Heike Leuters

Druck:

Industriedienstleistungsgesellschaft mbH, Mittelrheinstraße 2, 56072 Koblenz

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Das Theater Koblenz spielt erstmals im Luxor „BASH – Stücke der letzten Tage” von Neil LaBute Wenn ein Mann, eine Frau und ein junges, verliebtes Paar gut gelaunt die Party eröffnen und fröhlich mit dem Publikum über ihr Leben plaudern, das nicht immer so easy verlaufen ist, wie es vielleicht scheint, dann öffnet das Luxor wieder seine Tore. Der Spielort ist für das Theater mit der Produktion „Bash – Stücke der letzten Tage“ in dieser Spielzeit neu hinzu gekommen. Das ehemalige Kino, im Stil der 50er Jahre gehalten, bietet den idealen Rahmen für drei Geschichten, die das Leben schreibt. Der offene Raum bietet die Möglichkeit, das Publikum Teil der Inszenierung werden zu lassen und Ansprechpartner für die Figuren zu werden. So wird der Theaterabend zu einem emotionalen und ungewöhnlichen Erlebnis, das die Schicksale der Figuren besonders intensiv erfahrbar macht und auch die Darsteller Marcel Hoffmann, Magdalena Pircher, Ian McMillan und Lisa Heinrici vor neue schauspielerische Herausforderungen stellt. Tryptichonartig hat Neil LaBute, der

Autor des Dramas, die kurzen Stücke nebeneinandergestellt. Der Dialog, „eine meute von heiligen“, eines Studentenpaares, Sue und John, das eine berauschende Partynacht in der upper class von New York verlebt und gut gelaunt von brutalen Gewalttaten berichtet, die aufgrund von Wertevorstellungen des Paares entschuldigt werden, wird von zwei Monologen eingerahmt. Der Eröffnungsmonolog, „iphigenie in orem“, beschreibt das Leben eines Geschäftsmannes, der unter dem Druck der Leistungsgesellschaft einen folgenschweren bit-

teren Entschluss fasst, um seiner Familie ein sorgloses Leben zu bescheren. Der Schlussmonolog, „medea redux“, erzählt das Leben einer jungen Frau, die in ihrer Schulzeit in ihren Lehrer verliebt war und von diesem schwanger wird. Der Lehrer lässt sich in eine andere Stadt versetzen und lässt das Mädchen mit der Verantwortung und ihrer Not alleine. Sie zieht den Jungen alleine auf und sinnt im Erwachsenenalter auf Rache, indem sie ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Erlebenswert! Anna Drechsler

BASH – Stücke der letzten Tage von Neil LaBute Inszenierung: Esther Hattenbach Kostüme: Annemie Clevenbergh Dramaturgie: Anna Drechsler Mit: Lisa Heinrici, Marcel Hoffmann, Ian McMillan, Magdalena Pircher Vorstellungen am 20. /29. April und 12. / 13. Mai 2016, 20:00 Uhr Luxor, Frankenstraße 8

Instant Interview Schnell gefragt, schnell geantwortet. Heute mit Raphaela Crossey, Schauspielerin Dein erster Theaterbesuch – wann hast du was wo gesehen? Das war mit 5 Jahren das Ballett „Schwanensee” im Theater Kiel und der Prinz hat mich so fasziniert, dass ich zu ihm gesagt habe: „I want to marry you!“ Du bist seit 2009 in Koblenz – wie viele Rollen hast du hier schon gespielt? Krankheitsbedingte Übernahmen eingerechnet sind Hekabe / Klytaimnestra / Helena in „Troerinnen/Orestie“ in bisher 43 Stücken die Nummern 48, 49 und 50. Wo und wie lernst du am besten Text? Auf dem Bett fläzend mit einem

Milchkaffee auf dem Nachttisch und ich belohne mich pro gelerntem Textabschnitt mit 5 Minuten Handyspiel (z.B. Ice Age Adventures) Was bringt dich so richtig auf die Palme? Intoleranz, Respektlosigkeit, Ungerechtigkeit, und Dummheit gepaart mit großer Klappe. Wie lange könntest du es ohne dein Handy aushalten? Mit Netz einen Tag, ohne muss ja! Hast du den Frühling 2016 schon gespürt? Wenn ja, wann und wo? Ja, mehrfach. Das erste Mal

beim ersten Eis dieses Jahres (Panna Cotta Karamell und Sauerkirsch) mit einem supernetten Kollegen am Montag, dem

14. März, kurz nach 18 Uhr beim Spaziergang an der Liebfrauenkirche vorbei und seitdem jeden Tag. (Auch ohne Eis.)

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Ein Stück über Unterschiede. Ein Stück über uns - berührend und komisch zugleich „Supergute Tage“ erzählt vom Erwachsenwerden und den Herausforderungen eines Familienlebens

Supergute Tage Nach dem Roman von Mark Haddon, Bühnenfassung von Simon Stephens Inszenierung: Claudia Göbel Bühnenbild und Kostüme: Dorit Lievenbrück Musik und Video: Thomas Wolter Dramaturgie: Anne Riecke Mit: Raphaela Crossey, Jana Gwosdek, Tatjana Hölbing, Jan Käfer, Ian McMillan, Jona Mues, Magdalena Pircher, Reinhard Riecke Premiere am 15. April 2016 Probebühne 4 Am 15. April 2016 hat die Inszenierung von „Supergute Tage“ nun am Theater Koblenz Premiere. Es ist der bundesweite Tag der Theaterpädagogik. Um die Aufmerksamkeit auf den

Sa 28.05. Sinzig · Kirche St. Peter „Mare irato – Vivaldi und seine italienischen Zeitgenossen“ Barock-Konzert mit Margriet Buchberger und Capella Confluentes

Do 18.08. Boppard · Jakobsberg Nils Wülker & Band: „UP“ Jazzkonzert

Sa 09.07. Koblenz · Kurfürstliches Schloss „Great Voices in Jazz“ mit Jeff Cascaro & The Rhine Phillis Orchestra

Do 23.06. Namedy · Schlosshof Burg Namedy „Viva Cuba!” Kubanische Nacht im Schlosshof mit Eduardo „Duke“ Duquesne y sus amigos

Sa 13.07. Koblenz · Festung Ehrenbreitstein „Still Loud – Klaus Doldinger zum 80. Geburtstag“

E M M O L

So 12.06. Spay · Alte Kirche „So fasst uns das, was wir nicht fassen konnten…“ Rilke und Bach mit Constanze Becker und Trio Rosso

So 21.08. Kamp-Bornhofen · Burg Sterrenberg „Singe, wem Gesang gegeben“ Musikalische Wanderung mit den Vocawällern rund um die Feindlichen Brüder

S

Di 05.07. Braubach · Marksburg „Brahms-Quintett“ u. a. Kooperation mit Villa Musica

R

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So 03.07. „Eine Rheinreise a cappella“ von Maria Ruh bis zum Günderodehaus Musikalische Wanderung mit Ohmschele

www.mittelrheinmusik.de

So 11.09. Bendorf-Sayn · Gießhalle Ute Lemper: „Last Tango in Berlin“

A

So 28.08. Neuwied-Engers · Schloss „Schubert und die Schwammerlsoße“ Kinderkonzert Kooperation mit Villa Musica

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So 15.05. Koblenz · Festung Ehrenbreitstein „Frank Sinatra: The Great American Songbook“ Kooperation mit Koblenz International Guitar Festival & Academy

So 12.06. Spay · Alte Kirche „Peter und der Wolf… und andere Geschichten aus Europa“ Kinderkonzert mit Trio Rosso

So 17.07. Bad Salzig · Kurpark „Picknick und Klassik im Park“ mit Michael Quast und Staatsorchester Rheinische Philharmonie

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Fr 13.05. Koblenz · Rhein-Mosel-Halle „Friday Night for Guitar & Orchestra: Spain!“ Kooperation mit Koblenz International Guitar Festival & Academy

So 05.06. Maria Ruh · Urbar/St. Goar Rufus Beck: „Ein Sommernachtstraum“ zum UNESCO-Welterbetag

Fr 24.06. Spay · Weingut Matthias Müller „Von Bach bis Bacchus“ Musikalische Weinprobe mit den Rheinnixen

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Fr 29.04. Koblenz · Herz-Jesu-Kirche Ben Becker: „Ich, Judas“ Neuer Veranstaltungsort!

Wert dieses Arbeitsfeldes zu lenken, hat der Bundesverband Theaterpädagogik diesen Tag im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Theater Koblenz findet die theaterpädagogische Arbeit in diesem Jahr im Verborgenen statt. Im Premierenpublikum sitzt eine Gruppe von Schülern, die bereits eine Probe besucht hat und an diesem Abend das Endergebnis der fünfwöchigen Bemühungen von Regieteam und Schauspielern in Augenschein nimmt. In der darauffolgenden Woche wird es ein weiteres Treffen geben, in dem die Wahrnehmungen und Deutungen des Theaterereignisses durch die Schüler im Zentrum stehen. Dieses Beispiel macht deutlich, dass theaterpädagogische Arbeit Zeit, Raum und wiederkehrende Begegnungen braucht, um ein junges Publikum nachhaltig für Theater zu begeistern.

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Ein Sommer voller Glanzstücke unserer musikalischen Kultur

Roman, dessen Protagonist sich selbst als ein ‚Mathematiker mit einigen Verhaltensschwierigkeiten‘ bezeichnet… Wenn es schon irgendetwas sein muss, dann ein Buch über Unterschiede, darüber ein Außenseiter zu sein, darüber die Welt staunend und klar zu betrachten. Es ist genauso ein Buch über uns, wie es eines über Christopher ist.“ Anne Riecke

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möglicherweise erstaunlichen Einsichten und Erkenntnissen: Christopher stellt das scheinbar Normale in Frage und hinterfragt geltende Normen. Dass der Roman vielfach mit dem Etikett „Auseinandersetzung mit Autismus und dem Asperger-Syndrom“ versehen wurde, bedauert der Autor selbst ein wenig: „Supergute Tage ist kein Buch über Asperger. Es ist ein

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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Christopher John Francis Boone. 15 Jahre, 3 Monate und 2 Tage ist er alt. Er kennt alle Länder der Welt und ihre Hauptstädte. Und alle Primzahlen bis 7507. In der Welt der Zahlen fühlt er sich zu Hause. Das Weltall fasziniert ihn. Rätselhaft sind ihm dagegen oft seine Mitmenschen. Er ist lieber allein und fremde Orte jagen ihm Angst ein. Und trotzdem geht er auf eine große Reise, die ihn über sich selbst hinauswachsen lässt. Die Faszination dieser Geschichte erwächst aus der Perspektive, die der Autor gewählt hat: Er lässt die Zuschauer die Welt mit den Augen von Christopher wahrnehmen. Das führt zu

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Mark Haddons 2003 veröffentlichtes Buch „Supergute Tage“ wurde schon kurz nach seinem Erscheinen Kult. Mittlerweile in viele Sprachen übersetzt, ist es nicht nur in England unter Jugendlichen sehr beliebt. Und das, obwohl der Autor gar nicht die Absicht hatte, einen expliziten Jugendroman zu schreiben. Sein Verlag riet ihm vor dem Erscheinen zu zwei Covern: einem für Jugendliche und einem für Erwachsene. 2013 folgte die Adaption für das Theater durch Simon Stephens, von Publikum wie Kritikern gleichermaßen euphorisch aufgenommen und mit Preisen überhäuft. Was macht die Anziehungskraft dieses Stoffes aus?

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Die Schutzbefohlenen Elfriede Jelinek Kaum ein Thema beschäftigt und mobilisiert die Gesellschaft so vehement wie die Frage des Umgangs mit den flüchtenden Menschen, die Europa erreichen. Das Theater Koblenz reagiert auf diese aktuelle Situation mit einer Vorstellungsserie von Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“. Beginnend mit dem aktuellsten Textteil, dem „appendix” von 2015, begreift das Theater als gesellschaftliche Institution seine Aufgabe auch darin, eine Fläche der Selbstvergewisserung zu bieten, davon ausgehend, dass die politische und soziale Aufgabe des Theaters vor allem in der künstlerischen Äußerung liegt. Die gemeinsame Erarbeitung des Textes und die Inszenierung des „appendix” übernimmt Intendant Markus Dietze. Diese Arbeit soll kontinuierlich fort-

geführt und erweitert werden. „Die Schutzbefohlenen” werden bei freiem Eintritt gespielt. Das Theater bittet anstatt der nicht erhobenen Eintrittsgelder die Zuschauer um eine angemessene Spende an eine Einrichtung der Flüchtlingshilfe.

Die Schutzbefohlenen Elfriede Jelinek Inszenierung: Markus Dietze Dramaturgie: Juliane Wulfgramm Mit: Raphaela Crossey, Jana Gwosdek, Tatjana Hölbing, Dorothee Lochner, Magdalena Pircher Nächste Vorstellung: 1. Mai 2016, 19:30 Uhr im Großen Haus. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.

Piaf - L'hymne à l'amour Florence Absolu singt Edith Piaf In ihrer besonderen Hommage an Edith Piaf greift Florence Absolu das Thema „Liebe” als Motto auf und singt weltberühmte Lieder wie „L'accordéoniste”, „La vie en rose”, „Mon Dieu”, „Non je ne regrette rien”, „Milord”. Begleitet von ihren fünf kongenialen

Musikern, die die Lieder durch einfühlsame Soli am Akkordeon oder Flügelhorn ab und an bereichern, interpretiert Florence Absolu jede Geschichte, die sie besingt, leidenschaftlich und engagiert. Die Emotionen dieser unvergesslichen Lieder werden hier und da durch die Ästhetik

der Solotänzer ausdruckstark untermalt. Chansons, Choreografien und Anekdoten aus dem Leben der immer liebenden Chansonnière skizzieren somit harmonisch die Liebe, so wie Piaf sie fühlte: frei, bedingungslos, romantisch, stets leidenschaftlich, manchmal auch

mit Tränen, Trennungen und Dramen. Nach ausverkauften Vorstellungen unter anderem in Berlin, Trier, Neunkirchen, Luxemburg und Frankreich kommt die erfolgreiche Show „Piaf – l’hymne à l’amour“ nun endlich auch nach Koblenz. Das Rezept für ihren Erfolg liegt darin, dass keineswegs versucht wird, Edith Piaf zu imitieren, auch wenn die Interpretation der Sängerin viele Ähnlichkeiten aufweist. Das Programm ist ein Muss für alle Liebhaber französischer Kultur!

Einmaliges Gastspiel am Donnerstag, den 5. Mai 2016 um 19:30 Uhr im Großen Haus Kontakt, Karten und Informationen: Theaterkasse im FORUM CONFLUENTES, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841 Internet: www.theater-koblenz.de Besuchen Sie das Theater Koblenz auch auf Facebook und Twitter!

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TanzArt-ostwest-Festival Gala mit Tanzcompagnien aus Deutschland und Belgien DANCE NOW! Im Tanzjahr 2016 präsentiert das TanzArt-ostwest-Festival in der diesjährigen TanzArt-Gala wieder einen breiten Querschnitt der vielschichtigen Tanzlandschaft Deutschlands und Belgiens. Neben einigen schon durch mehrere Jahre befreundeten Tanzensembles wird mit „Irene K.“ erstmals auch eine Compagnie aus Belgien in Koblenz begrüßt. Außerdem sind die Studierenden der Staatlichen Ballettschule Berlin herzlich willkommen auf der Koblenzer Bühne. Das Theater Koblenz bietet damit auch in diesem Jahr wieder dem Nachwuchs eine Plattform, um sich einem großen Publikum vorzustellen und wertvolle Bühnenerfahrungen zu sammeln. Erklärtes Ziel des TanzArt-ostwest-Festival ist es, das Netzwerk zwischen Tanzcompagnien an

Theatern und festen Kultureinrichtungen sowie freien Gruppen zu intensivieren. Zudem zeigt sich bei diesem Festival auf eindrückliche Weise, wie Tanz bewegt und verbindet und Wünsche, Fanta-

sien und Visionen ausdrückt und so eine Möglichkeit eröffnet, Brücken zwischen den Kulturkreisen zu schlagen. Dem Koblenzer Publikum bietet sich an einem solchen Abend die

Möglichkeit, die stilistische Vielfalt und die unterschiedlichen choreografischen Handschriften der Tanzszene zu bestaunen. So verschieden die Ausdrucksformen der einzelnen Beteiligten auch sind, sie alle vereinen sich in der Leidenschaft für den Tanz.

Compagnie Irene K., Staatliche Ballettschule Berlin, BallettVorpommern, Ballett im Revier, Tanzcompagnie Gießen, Ballett Hagen, Ballett des Pfalztheaters Kaiserslautern, Tanztheater des Staatstheaters Kassel, Theater Trier Company Susanne Linke, Ballett Ulm, Ballett Mainfranken Theater Würzburg und Ballett des Theaters Koblenz Samstag, 25. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Freundeskreis des Theaters Koblenz „Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit“. Die eine jagt die andere und morgen ist heute schon wieder gestern. Aber: Das Neue erhält immer besondere Aufmerksamkeit, und obwohl die laufende Spielzeit noch nicht zu Ende ist, freuen wir uns schon auf die neue Saison 2016/2017, die von unserem Freundeskreis wiederum hohes Engagement verlangen wird. Und das gelingt nur durch die

Unterstützung unserer Mitglieder und Sponsoren, deren Anzahl wir gerne noch vergrößern möchten. Denn damit wir auch weiterhin das Theater ideell, materiell und finanziell fördern können, sind wir auf Mitglieder und Sponsoren angewiesen. Und deswegen gibt es bei uns für Neuaufnahmen und Erweiterung unseres Sponsorenkreises auch keine Obergrenze. Daher unsere Bitte: Werben Sie in

den Ihnen nahestehenden Kreisen um Unterstützung für unsere wichtige Arbeit. Informationen und Beitrittserklärungen liegen im Theaterfoyer bereit. Als unser Freund sind Sie Teil einer einzigartigen Gemeinschaft und kraftvoller Partner unseres Theaters. Was wir bieten: Einladungen zu besonderen Veranstaltungen, den kostenlosen Besuch der Einführungsmatineen und vor allem die jährliche „Kostprobe“ mit Ausblicken auf die jeweils neue Spielzeit. Im nächsten Jahr begeht unser Freundeskreis sein 35-jähriges Bestehen und dazu wird das Theater unsere Mitglieder und Sponsoren zu einer Exklusiv-Vorstellung einladen. Es wäre schön, wenn wir neben langjährigen Unterstützern auch viele neue Freunde begrüßen könnten. Also: Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Sie. Hubert Scherer 1. Vorsitzender Freundeskreis Theater Koblenz e.V.

Kla ss ik, die bew egt !

konzerte 2016 So 17 04 16

11:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

Stunde der Philharmonie 11 ViVa Cello „la Follia”

Sa 07 05 16

09:30 Uhr I Görreshaus, Koblenz

r(h)ein:gebliCkt konzertVormittag Für intereSSierte

So 08 05 16

16:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

3. orCheSterkonzert im görreShauS Von leiden und leiChtigkeit

So 15 05 16

11:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

Stunde der Philharmonie 12 le maSque de la mort rouge

So 22 05 16

11:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

nah dran – die moldau Familienkonzert

So 05 06 16

11:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

Stunde der Philharmonie 13 meander quartett in F

So 19 06 16

11:00 Uhr I Görreshaus, Koblenz

die bremer StadtmuSikanten Familienkonzert Karten: www.ticket-regional.de Orchesterbüro: 0261 3012-272 www.rheinische-philharmonie.de

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Ebenfalls im Spielplan

Findus zieht um

Findus zieht um Unnötig zu sagen, dass „Findus zieht um“ noch sehr viele Kita- und Grundschulkindergruppen erfreuen wird. Und – pst! – noch ein Geheimtipp: Obwohl es pro Vorstellung nur 60 Sitzplätze gibt, verkauft das Theater sogar Tickets an Erwachsene, die nicht in Begleitung von Kindern kommen. (Rhein-Zeitung, 12.03.2016) L’elisir d’amore (Der Liebestrank) Das ist ein ganz großes Opernerlebnis fürs Ohr. (Rhein-Zeitung, 29.02.2016) Eine Familie (August: Osage County) Eine Familie ist ein starkes Stück und die Koblenzer Umsetzung starkes, sehenswertes Theater. (Rhein-Zeitung, 25.01.2016) Die Troerinnen / Orestie Intendant Markus Dietze macht sich in Koblenz zur großen Antiken-Unternehmung auf, mit Bildgewalt und psychologischer Finesse. – Weder gleitet man ins falsche Pathos noch in allzu leichtfüßige Hemdsärmeligkeit ab. So zeigt sich die Wucht der Atridengeschichte als ewig menschliche Spirale der Gewalt, als schlimmes Grundnarrativ des europäischen Abendlands. Das muss erstmal gelingen. (nachtkritik, 12.03.2016)

Einzigartiges Theater-Kooperationsprojekt „Shakespeare – Liebe, Tod & Traum” nach einer Auswahl von Shakespeares Sonetten Eine Kooperation des Landesverbandes professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz e.V. – laprofth mit dem Theater Koblenz Die Sonette: ein überbordender Kosmos, verdichtete Essenz von Leidenschaften und Obsessionen. Sie entziehen sich jeder eng gefassten Interpretation, öffnen Freiräume zur szenischen Entdeckung. So entsteht ein Bilderreigen aus Schau- und Puppenspiel, Tanz und Musik, Körper- und Figurentheater – ein Kaleidoskop gelebter Liebeslyrik. Die Liebe wird hier in all ihren Nuancen erforscht: beständiglaunenhaft, vernünftig-wahn-

witzig, beherrscht-heftig, helldunkel, schüchtern-verwegen, zurückhaltend-draufgängerisch, zärtlich-sarkastisch, kindlicherwachsen, feige-mutig, schüchtern-leidenschaftlich. 16 professionelle freie Theater, ein Theater in öffentlicher Trägerschaft, insgesamt 28 Künstler wagen einen gemeinsamen Theatertraum. Anlass der ungewöhnlichen Kooperation ist der 25. Geburtstag von laprofth e.V. Seit mehr als zwei Jahren besteht eine „Theater-WG“ zwischen dem Theater Koblenz und der Geschäftsstelle von laprofth. Eine Chance für direkte Begeg-

nung, Öffnung und neue Allianzen, die nun auch auf der Bühne erprobt wird. Lustvoll stellen sich die Akteure der Herausforderung, nach gemeinsamen Perspektiven und neuen Konzepten zu forschen, Unterschiede als Bereicherung zu begrüßen und am Ende aus der Vielfalt eine vielgestaltige Ganzheit zu entwickeln. Regie: Wolf E. Rahlfs, Ausstattung: Franziska Smolarek Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt laprofth e.V. bei diesem einzigartigen Kooperationsprojekt.

Termine Sa. 21. Mai 2016, 18:00 Uhr Festakt 25 Jahre laprofth und 20:00 Uhr Premiere So. 22. Mai, 18:00 Uhr / Mi. 25. Mai, 19:30 Uhr / Mo. 6. Juni, 19:30 Uhr / Fr. 10. Juni, 19:30 Uhr Tickets: www.theater-koblenz.de laprofth: Tel. (0261) 650 12 65 [email protected] • www.laprofth.de Besetzung 16 laprofth-Mitgliedstheater: ChausséeTheater (Schweighofen), Chawwerusch Theater (Herxheim), Clowntheater Rosina & Babo (Bad Kreuznach), Compagnie MaRRAM (Mainz), Guck' mal, das mobile Figurentheater (Krunkel, Westerwald), Hedda Brockmeyer (Neustadt/Hambach), Knirps Theater (Bad Ems), L'Una Theater (Beulich), Malzacher Figurentheater (Bad Dürkheim), Die Melodisteln (Nierstein), die Qsinen (Mainz), Rotznasentheater (Stahlberg), Tearticolo (Klotten), TheaderFreinsheim (Freinsheim), Theater am Ehrenbreitstein (Koblenz), Zopp & Co. Clowntheater (Koblenz) Ensemblemitglieder des Theaters Koblenz Regie: Wolf E. Rahlfs Ausstattung: Franziska Smolarek

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Nah dran – die Moldau Kinder- und Jugendkonzert des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Anne Dräger Moderation Hossein Pishkar Musikalische Leitung Kinder- und Jugendkonzerte für Schulklassen: Do 19 05 16 | 9:00 & 10:45 Uhr Fr 20 05 16 | 9:00 & 10:45 Uhr

Kl a ss ik , di e be we gt ! Entlang der Moldau reisen die Zuhörer beim dritten Kinder- und Jugendkonzert der Spielzeit und sind im wahrsten Sinne des Wortes „Nah Dran“ – nah dran am Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dessen Musikern und Bedřich Smetanas sinfonischer Dich- Flusses. Gemeinsam mit dem tung „Die Moldau“. Orchester wird plätschernden Quellen gelauscht, einer JagdIm Konzert „Nah Dran – Die gesellschaft über die Schulter Moldau“ nehmen Musikver- geblickt und sogar Hochzeit mittlerin Anne Dräger und gefeiert. Nachwuchsdirigent Hossein Pishkar die kleinen und gro- Zunächst skizziert die Moderaßen Zuhörer mit auf eine Rei- torin mit Orchester, Publikum, se entlang des tschechischen Reiseführer und Gummiboot

Familienkonzert: So 22 05 16 | 11:00 Uhr

Foto: shutterstock die einzelnen Reiseetappen nach und nimmt den Verlauf des Flusses genauer unter die Lupe, bevor dann Bedřich Smetanas „Die Moldau“ im Ganzen erklingt. Aus zwei zarten Quellen inmitten ursprünglicher Natur entwickelt sich die Moldau zu einem Fluss mit einem stattlichen

Görreshaus, Koblenz Eltzerhofstr. 6a Hauptmotiv. Dann verläuft sie weiter zwischen Wäldern und Wiesen bei Tag und Nacht, vorbei an Ruinen und herrschaftlichen Schlössern und durch tosende Stromschnellen, bis sie als atemberaubend breiter Strom kurz vor ihrer Mündung in die Elbe in der Ferne verschwindet.

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Judas must you betray me with a kiss?

JESUS CHRIST SUPERSTAR Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice Premiere: Freitag, 8. Juli 2016, 20:00 Uhr · Festung Ehrenbreitstein Weitere Termine: 09.07., 14.07., 17.07., 22.07., 23.07., 24.07.2016

Theaterkasse im Forum Confluentes ∙ Telefon (0261) 129 2840 ∙ www.theater-koblenz.de

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