Ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer

August 18, 2017 | Author: Frank Bader | Category: N/A
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SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs Ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer

PRESSETEXT: Bundesweite Ausstellung innerhalb des DFBKulturrahmenprogramm vor und während der FIFA Frauen-WM 2011

„SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ von Günther Bauer Eine multimediale Reise – ein emotionales Erlebnis. Fotografie – Videoinstallation – Audiostationen Steffi Jones strahlt den Zuschauer an, so wie man sie kennt: offen, herzlich, überzeugend für ihre Sache, den Frauenfußball. In diesen Tagen kurz vor der WM sieht man sie häufig, aber wer aber hat schon mal die Spielstätte gesehen, den nicht gerade spektakulären Fußballplatz in Frankfurt Bonames, auf dem sie als kleines Mädchen unter Jungs schon fußballspielend ganz groß rauskam? Es sind die kleinen Geschichten, Bilder und Erinnerungen um so große Namen wie Steffi Jones, Gero Bisanz, Tina Theune, Silvia Neid, Katja Kraus, aber auch um großartige Fußballspielerinnen der 50er Jahre wie Christa Kleinhans und viele andere, die das Besondere dieser Ausstellung ausmachen. Dem multimedialen Projekt „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ des Fotografen Günther Bauer geht es nicht in erster Linie um bekannte Gesichter, sondern um die Menschen, Frauen wie Männer, die den deutschen Frauenfußball geprägt und mitgestaltet haben, von den Anfängen in den biederen 50er Jahren – gegen das Frauenfußballverbot durch den DFB – hin zu den großen Erfolgen der Gegenwart. Dazwischen liegen Jahre des Spiels, des Kampfes, des Lernens und der Begeisterung – mit Namen und Gesichtern, die teilweise in Vergessenheit geraten sind: die erfolgreiche Anne Trabant von Bergisch Gladbach, die plötzlich im Nichts verschwand, der DDR-Frauenfußball-Star Sabine Seidel von Turbine Potsdam, die heute engagiert den Nachwuchs trainiert, oder Margarete Eisleben, die mit ihren Mannschafts-kolleginnen von Fortuna Dortmund in den 50er Jahren für Erfolge, Aufruhr und Begeisterung sorgte.

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„PIONIERINNEN DES DEUTSCHEN FRAUENFUSSBALLS“ -------------------------------------- Pressetext Kontakt ---- 069/ 70 90 52 ------- mobil 0172/ 672 77 62 [email protected] © 2011 ---- Günther Bauer -------------- Frauensteinstraße 15 -------------- 60322 Frankfurt/Main

SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußball Ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer

In der Ausstellung erhalten bekannte wie unbekanntere Pionierinnen (und Pioniere) des deutschen Frauenfußballs ihren Platz. Die rund zwanzig fotografischen Exponate porträtieren jeden einzelnen Menschen in großformatigen Triptychen. Diese beinhalten ein Porträt, Fotografien der Personen an den Orten ihrer Anfänge und an wichtigen Spielstätten sowie persönliche Fußballtrophäen. Der Begleittext liefert die notwendige zusätzliche Information, er basiert auf persönlichen Interviews Günther Bauer mit den einzelnen Personen. Darüber hinaus geben Video- und Audiostationen einen lebendigen Einblick und laden den Zuschauer zum Miterleben deutscher Frauenfußball-Geschichte ein. Dabei geht es nicht vorrangig um Namen, Daten und Fakten, sondern vielmehr um die subjektive Fußballgeschichte jeder einzelnen Person, also um das Persönliche im Fußball. Eingehende Betrachtung ist daher erwünscht. Wenn er kein Experte ist, wird der Besucher ein Gesicht wie das der 67jährigen Bärbel Wohlleben zunächst eher nicht zuordnen können. Vielleicht kann er sich – noch dazu, wenn er sehr jung ist – gar nicht vorstellen, dass es sich hier um eine Fußballerin handelt. Text und Bilder verraten ihm, dass sie als erste Frau das „Tor des Monats“ schoss und so mit dem Fußball berühmt wurde. Das war 1974 – als es gerade mal vier Jahre her war, dass der DFB das Frauenfußball-verbot aufhob. Einige der pionierhaften Fußballkarrieren verraten, dass sich die Frauen einfach darüber hinweggesetzt haben müssen – sonst wären sie 1970 wohl kaum schon so „startklar“ gewesen. Was hat sie dazu gebracht, diese nach Paul Breitners Meinung für Damen unästhetische Sportart auszuüben? Denn sie taten es, obwohl sie von den Sportplätzen verjagt und von den Medien verlacht wurden, sie bestanden darauf, Fußball zu spielen. Nicht unbedingt der Emanzipation wegen



sondern aus Begeisterung: „Es ist einfach wunderbar, Fußball zu spielen“, erklärt Margarete Eisleben ihr eigentlich verbotenes Engagement Anfang der 60er Jahre. Monika Staab, die starke Kraft von Oberst Schiel, SG Praunheim und Mitbegründerin des 1.FFC Frankfurt formuliert es salopper: „Fußball ist einfach ein geiles Spiel“.

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SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs Ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer

Da wird eine ungeheure Spielfreude und Vitalität in jedem Porträt, in jeder einzelnen Fußballgeschichte deutlich. Auf ästhetisch-bildhafte Weise werden emotionale Momente geschaffen, die ein komplexes Bild von über 50 Jahren Frauenfußball-Geschichte widerspiegeln, ohne lehrmeisterlich zu sein. Der Besucher erfährt aus den persönlichen Statements außerdem, wie gesellschaftliche Themen erlebt wurden, welche Rolle Geld, Prestige, ehrenamtliches Engagement, persönliche Werte, Gemeinschaft und schließlich auch Emanzipation sowie Frauen- und Männerbilder spielten. Was die Porträts und Einblicke der Fußballerinnen, der Manager und Managerinnen und anderer wichtiger Unterstützer des deutschen Frauenfußballs vereint ist ganz offensichtlich: die Begeisterung für den Fußball. Sie ist spürbar und überträgt sich auf den Zuschauer, der Fußball-Geschichte im O-Ton erlebt. So ist diese Ausstellung eine multimediale Reise für jeden Neugierigen. Ein höchst emotionales Erlebnis, das deutlich macht, wie sich einzelne Erfahrungen zu einer kollektiven Erfolgsstory verbinden können.

Bild: Steff Jones, Spielerin 1.FFC, heute Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-WM 2011 Bitte Veröffentlichungen von Bild – Text und Filmmaterial ausschließlich mit der Bildunterschrift © Günther Bauer/SportART, 2011 - falls nicht andersweitig angegeben

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Interviews und Aufnahmen von Persönlichkeiten (Auswahl):

FORTUNA DORTMUND 1955-65,

fünf Gründer - und Spielerinnen zu Zeiten des Verbotes durch den DFB BÄRBEL WOHLLEBEN, TuS Wörrstadt (TOR DES MONATS 1974) SC 07 BAD NEUENAHR,

Trainer und Torschützenkönigin aus der Gründerzeit 1970 MONIKA KOCH-EMSERMANN,

Trainerin und Managerin der ehemaligen Spitzenmannschaft FSV Frankfurt MONIKA STAAB,

Gründerin des 1.FFC Frankfurt, Trainerin, Präsidentin, heute FIFA-Beraterin HANNELORE RATZEBURG,

Vizepräsidentin des DFB und seit 40 Jahren die treibende Kraft im Frauenfußball SABINE SEIDEL,

eine der besten Fußballspielerinnen der damaligen DDR GERO BISANZ,

erster Bundestrainer der Frauennationalmannschaft ANNE TRABANT-HAARBACH,

Meistertrainerin des deutschen Rekordmeisters SSG 09 BERGISCH GLADBACH TINA THEUNE,

erste Bundestrainerin der Frauennationalmannschaft, STEFFI JONES, Ikone des deutschen Frauenfußballs PETRA LANDERS,

Nationalspielerin der ersten Stunde und Europameisterin 1989 (Die vollständige Liste der „Pionierinnen“ sowie weiteres Bildmaterial stellen wir gerne auf Anfrage zur Verfügung.)

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SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs Ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer

„SportART - Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ Eine multimediale Reise – ein emotionales Erlebnis. Fotografie – Videoinstallation – Audiostationen Die Ausstellung, konzipiert und realisiert von Günther Bauer, wird unterstützt von der DFB-Kulturstiftung und dem (BKM) Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Termine: • Köln, Deutsches Sport & Olyimpia Museum • 15. Mai – 05. Juni 2011 • Wolfsburg, Bürgerhalle im Rathaus • 07.- 17. Juni 2011 • Frankfurt, Sonderausstellung im Ikonen-Museum • 19. Juni – 28. August 2011 • Bochum, Spakassenfoyer • 20. Juni - 04. Juli 2011 • Sinsheim, Rathausfoyer • 07.- 31. Juli 2011

Pressekontakt: SportART Günther Bauer Frauensteinstr. 15 60322 Frankfurt am Main Telefon: 069/709052 Mobil: 0172/67 277 62 Mail: [email protected] www.sportartproject.de www.dfb.de/pionierinnen

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