Fotos aus dem Computer

November 22, 2019 | Author: Waldemar Maus | Category: N/A
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Nationale Berufsbildungs- und Lehrstellenkonferenz 23./24. November 1998, Kursaal Bern

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Dienstag 24. November '98: Zusammenfassungen Geordnet nach Stichworten: 0

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Aber auch das bisherige hatte seinen Wert, es könne darauf aufgebaut werden. Zum dualen System gebe es keine valable Alternative. Auch im Zeitalter der beschleunigten Veränderungen in Wirtschaft und Technologie brauche es seine Zeit zur Entíaltung der Fahigkeiten der einzelnen. Anderseits unsere Nachbarn schlafen nicht. Das konne nur zusammen mit der Wirtschaft geschehen. 4 s ware für beide Teile verhängnisvoll, wenn sich die Wirtschaft aus der Berufsbildung verabschieden würde. Der Preis fur die Berufsbildung muss auf jeden Fall bezahlt werden, sei es über eigene Leistungen oder hohere Steuern! >> Der Chef des EVD ausserte sich auch positiv zum Vorschlag des zweiten Lehrstellenbeschlusses.Das EVD sei mit der Zielrichtung einverstanden. Berufsbildung sei, wie man im Deutschen sage, ein Politikum geworden, und dies sei gut

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Lehrstellenbeschluss 2 Die Begrüssung am 2. Tag hielt Frau Nationalratin Ruth Grossenbacher, Mitglied und bis 1997 Leiterin der Kommission fur Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates. Sie war eine der Hauptinitiantinnen des Lehrstellenbeschlusses I und sie fuhrt nun wieder die Feder bei der Ausarbeitung des 2. Lehrstellenbeschlusses. Er soll vom 1. Januar 2000 bis ein Jahr nach Beginn des in Kraft tretenden BBG laufen und Aufwendungen im Umfang von 80 bis 100 Mio. ermoglichen zur Vermehrung der Ausbildungsplatze für schwache Jugendliche, zur Schaffung von mehr Moglichkeiten fur starke Jugendliche in der Hightech-Industrie und in anspruchsvollen Dienstleistungsberufen und zur Motivation von Madchen auch andere als die klassischen Frauenberufe zu wählen. Soweit die Vorstellungen der vorbereitenden Kommission.

Bild Bundesrat P. Couchepin

19 Monate Lehrstellenbeschluss Christoph Schmitter, verantwortlich fur den Lehrstellenbeschluss I, nannte zuerst die Eckdaten, 4 Jahre Dauer, 60 Mio. Aufwand, davon 40 fur kantonale und 20 fur gesamtschweizerische Projekte. Zielsetzung: Halten und Erhohen der Anzahl des Lehrstellenangebotes. Neben der Motivationskampagne, der Evaluation und der Tagung gestern und heute investierte der Bund seine 20 Mio. in 75 Projekte, wobei 4 Gruppen zu unterscheiden sind: Projekte mit Vernetzungscharakter, mit Diffusionscharakter, Kommunikations- und Offentlichkeitsprojekte sowie solche mit Neuartigkeitscharakter.

Nationalratin Ruth Grossenbacher Neue Wege zu neuen Zielen Ein erster Höhepunkt des 2. Tages war die Ansprache von Bundesrat Pascal Couchepin. Neue Berufe brauchten neue Ausbildungen, neue Ausbildungsziele, neue Wege zur Verwirklichung, so fuhrte er aus. Nalionale Berutsbildungs

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Die Zwischenevaluation zeige, dass der Lehrstellenbeschlussbeigetragen habe, die Berufsbildungslandschaft zu dynamisieren und neue Kooperationen möglich zu machen. In Zukunft sollen Doppelspurigkeiten eliminiert werden, z.B. bei Internetangeboten. Die Motivationskampagne, die auch Nationale EerutSbildungs

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1999 fortgefuhrt werde, soll besser mit den Kantonen abgestimmt und der administrative Aufwand weiter verringert werden.

Datum:

Elektroschock

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Lehrctellenmangel

Jean-Luc Portmann, Präsident der CRFP und Leiter des Berufsbildungsamtesdes Kantons Jura weist darauf hin, dass ein Mangel an Lehrstellen in der Westschweiz seit langem existiere. Deren Verschärfung habe aber wie ein Elektroschock dazu gefuhrt, dass man aufgewacht sei. Die Erneuerung der dualen Ausbildung sei notwendig, sonst leide die ganze Wirtschaft darunter. Vor allem müsse man einsehen, dass die Lehre genau wie die Mittelschule eine Vollzeitschule darstelle, wie Frau Brunschwick Graf, Ertiehungsdirektorin des Kantons Genf kurzlich ausgefuhrt habe. Die CRFP führt ebenfalls ein grosses Lehrstellenprojekt durch. Einfuhrungskurse werden gefördert, Jugendliche und Eltern werden auf die Vorteile der Lehre hingewiesen, speziell auch fur Frauen. Ein spezielles Projekt richte sich an die Lehrerschaft der Volksschulen, die zu stark auf akademische Studien ausgerichtet seien.

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Entwicklungckapazitat

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Robert Galliker, DBK-Sekretar, berichtete von den Anstrengungen der Kantone im Bereich des Lehrstellenbeschlusses, speziell auch von den DBK-eigenen Projekten (vergl. w.;~~djk.c!iiProlekt~!. Mit 6 Thesen zeigte er die notwendigen Entwicklungsrichtungenauf. Unter anderem wies er darauf hin, dass jeder Betrieb in die Entwicklung neuer Produkte investiere. Auch die Berufsbildung musse dies tun, einerseits zur Sicherung einer genügenden Datenbasis, anderseits zur Vermittlung neuer Innovationsschübe. -Qualität neuer Angebote entscheidet sich daran, ob es gelingt, eine Grundausbildung mit Perspektiven zu verknupfen, >> betonte er, und verlangte in diesem Zusammenhang, dass jede Grundausbildung mit Weiterbildungsperspektiven verbunden wurde.

Robert Galliker

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Nationale Berufsbildungs- und Lehrstellenkonferenz 23./24. November 1998, Kursaal Bern

Gleichstellung der Frau

Dienstag 24. November '98: Der Schiussspurt beginnt Am Nachmittag des 2. Tages werden zuerst die Ergebnisse der Seminare vom Vormittag ausgetauscht. Hier einige Schlaglichter: Ein gutes Marketing verlangt gute Produkte. Deshalb mussen neue nieder- und hochschwellige Berufe, vor allem auch berufsfeldorientierte Berufe entwickelt werden. 0 Ein Coaching fur neue Lehrbetriebe würde ihnen den Entschluss zur Ausbildung erleichtern. Ein Lehrstellenkleber für die ganze Schweiz sollte entwickelt werden. O Ausbildungsverbunde stellen nach allgemeiner Meinung eine wichtige Weiterentwicklung der Berufsbildung dar. 0 Die Anlehre muss zu einer berufspraktischen Ausbildung weiterentwickelt werden. 0 Die Bestätigung einzelner Ausbildungsmodule konnte nach und nach zu einer vollen Lehre ausgebaut werden. O Berufsberatung muss heute Antwort auf viele Fragen geben. Wie weit soll sie weiterhin gratis sein? Die Weitergabe von Informationen ist auch eine Frage von Akzeptanz von (Berufs-)Informationen. 0 Mindestens ein Dutzend Modellversuche fur ein Basislehrjahr laufen demnachst an Ihre Struktur ist sehr verschieden, ihre Zielsetzung recht ahnlich: Entlastung der Lehrbetriebe, seriose Einfuhrung in abstrakte Inhalte, die nicht mehr nach dem Modell Vormachen Nachmachen vermittelt werden konnen. Die Frage der Finanzieruno vnn RnsislPhriahrnn ic+ noch nicht gelöst. O

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ein Problem der Gesellschaft

Ein weiteres Problem beschaftigt sich schwerpunktmassig mit Fragen der Gleichstellung und des Umweltschutzes. Marianne Frischknecht, Genf, freut sich uber kleine Erfolge mit dem ersten Lehrstellenbeschluss, weist aber darauf hin, dass Gleichberechtigung kein Problem der Frau, sondern ein Problem der Gesellschaft sei. Der Vertreter des WWF weist auf die Beschaftigungswirksamkeit von Umweltschutzmassnahmen hin, die seiner Meinung nach vielleicht ein zukunftiger Wirtschaftssektor werden konnten. Der Lehrstellenbeschluss II sollte deshalb der Umwelttechnologie als Bereich der hochqualifizierten Berufe grosse Bedeutung beimessen. Jean-Charles Lathion, Berufsbildungsamt Genf, betont, dass die Einfuhrungskurse weiterentwickelt werden sollten. Der Lehrstellenbeschluss hat Katalysatorwirkung gehabt. Nationalratin Christine Langenberger stellt einen totalen Wechsel der Mentalitat fest: Eine mehrmalige Änderung des Berufes verlangt ein neues Berufsbildungssystem. Forderung der jungen Frauen Lediglich 4 Prozent aller Mädchen absolvieren eine technisch anspruchsvolle Lehre, stellt Frau Ursula Huber, Gleichstellungsprojekt 16+, fest. Die Schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten ist uberzeugt, dass nur von einer zukunftsgerichteten Entwicklung der Berufsbildung gesprochen werden kann, wenn junge Frauen mit den gleichen Startbedingungen und den gleichen Chancen wie Manner ihre Berufslaufbahn einschlagen konnen. Schwerpunkte der 16+ Lehrstellenprojekte gelten dem Lehrstellenmarketing, der Information, dem Abbau von Hindernissen für junge Frauen bei der Berufswahl und der -ausbildung.: z. Beispiel Eingliederung von Migrantinnen mittels Unterrichtsmaterialien oder einer interaktiven CD-Rom, Schaffung neuer Einfuhrungsksurse usw. Erfahrungsaustausch über laufende Projekte i m Rahmen des Lehrctellenbecchlusses I

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Zusammenfassungen nach Stichworten:

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Lehrctellenbeschluss

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Krisenintervention

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Vieles ist in Gang gekommen. Insbesondere werden die Behorden immer mehr zum Motor, der die Innovation vorantreibt. Die Gelder des Lehrstellenbeschlusses erlauben, Neues auszuprobieren. 5000 neue Lehrstellen wurden geschaffen, weitere 1000 bis 1500 Jugendliche können zusatzlich in 35 neuen Bruckenangebote aufgenommen werden. Die Frage der Gleichstellung wurde endgultig lanciert. Allerdings ist zu fragen, erhohen die Brückenangebote langerfristig vielleicht sogar die Schwelle zum Antritt einer Berufsausbildung, statt dass sie den Eintritt erleichtern? Wo hort überhaupt Bildungspolitik auf, wo beginnt Sozialpolitik? Und warum ist eigentlich die Frage der Attraktivität der Berufsbildung ein derart grosses Problem für deren Vertreter? Immerhin nimmt sie nach wie vor zwei Drittel aller Jugendlicher auf. Handelt es sich wirklich um ein reales Problem oder nur um ein Nationale Berufsbildungs

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Lehrstellenmarketing Das Lehrstellenmarketing und die Motivationskampagnen haben die Berufsbildung in Gesellschaft und Wirtschaft ins Gesprach gebracht. Massnahmen kamen dank persönlicher Kontakte und dem Aufbau eines Netzwerkes zustande. Ausbildungsverbunde I Verbundkonzepte

Marianne Gertsch und Prof. Karl Weber, Universitat Bern, berichten uber die Ergebnisse ihrer Zwischenevaluation des ersten Lehrstellenbeschlusses. Sie stellen fest, dass er als Impulsproqramm gewirkt hat, auch als Krisenintervention, fragen sich aber, ob die 223 Projekte, die v0.n Bund-und Kanton in diesem Rahmen durchgefuhrt werden, auch mittel- und langfristig wirken wurden.

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Projektideen und ihre Umsetzungen wurden in vier verschiedenen Workshops angegangen:

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Nicht alle Lehrbetriebe sind heute in der Lage, die Lehrlinge und Lehrtochter umfassend auszubilden. Ausbildungsverbunde und Verbundskonzepte sollen Abhilfe schaffen. Ein Lehrbetrieb schickt ihre Lehrlinge und Lehrtochter in andere Betriebe, damit sie in Spezialgebieten eine zusätzliche Ausbildung erhalten. Lehrbetriebe schicken ihre Jugendliche in die Lernwerkstatt eines Grossbetriebes. Kleinbetriebe schliessen sich zusammen, um Lehrlinge und Lehrtochter gemeinsam auszubilden. Die neuen Formen der Ausbildung werden als sehr positiv beurteilt. Das

Baciclehrjahr

Nicht alle Lehrbetriebe sind in der Lage, Lehrtochter und Lehrlinge genugend auf die Tätigkeit im Betrieb einzuschulen. Deshalb kann es sinnvoll sein, zu Beginn der Lehre den schulischen Ausbildungsanteil in der Form eines Basislehrjahres zu erhohen. Dafür arbeitet der Lehrling in den spateren Lehrjahren vermehrt im Lehrbetrieb. Gleichzeitig kann dadurch der Übergang von der Volksschule besser bewaltigt werden. Starke Ideen fur schwache Schüler Vermehrte Angebote für Jugendliche mit geringer schulischer Leistungsfähigkeit seien dringend nötig und mussten quantitativ ausgebaut werden. Neben Informationsbedarf uber die schon bestehenden Vorlehren und Bildungsangebote steht ein Coaching der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Nationale Berufsbildungs

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Berufs- u n d Laufbahnberatung der Zukunft Der Informations- und Beratungsbedarl steigt in einer komplexen Welt dauernd. Der Bund soll sich deshalb im bisherigen Rahmen, insbesondere im Bereich Information und Dokumentation weiterhin engagieren. Download: Der letzte der Lehrstellentagung von Bericht Hans Sieber, Direktor BBT: 0 im Adobe Acrobat Reader Format (*.pdf): 0 0

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