Grüß Gott in Payerbach

June 13, 2017 | Author: Michael Mathias Armbruster | Category: N/A
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1 3/14 Grüß Gott in Payerbach Nachrichten der Pfarre Payerbach Herbst 2014 Seelsorge(t)raum Inhalt Seelsorger...

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Inhalt

• Seelsorgeraum als gemeinsame  Chance  • Historischer Rückblick über die  Pfarren  • Papst Franziskus: Was die Messe mit  uns machen soll   • Caritas: Erntedanksammlung  • Natur und Schöpfung 



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Gemeinsam stärker miteinander unterwegs Leitartikel von Dechant Heimo Sitter Ich möchte wieder über den aktuellen Stand des Projektes “Seelsorgeraum” berichten: Seit Jänner des Jahres 2013 wurden in unserem Vikariat Unter dem Wienerwald 12 neue Seelsorgeräume (=SSR) errichtet, die insgesamt 46 Pfarren umfassen. Somit gibt es in bereits 11 von 17 Dekanaten im Vikariat Süd zumindest einen SSR. In unserem Dekanat Gloggnitz wurde mit 1.2.2014 der SSR „Schwarzatal“ errichtet: Er umfasst die Pfarren St.Valentin-Landschach, Wimpassing und Dunkelstein-Blindendorf, Seelsorgeraumleiter ist der Pfarrer von St. Valentin, P. Mag. Paulus Nüss OCist. Weitere Beispiele für Seelsorgeräume in der Nähe unseres Dekanates Gloggnitz sind der SSR „Stiftspfarre Hohe Wand“ im Dekanat Neunkirchen oder der SSR „Vorderes Piestingtal”, der die Pfarren Matzendorf, Steinabrückl und Wöllersdorf umfasst. In den errichteten Seelsorgeräumen wurden bereits die ersten positiven Erfahrungen der pfarrübergreifenden Zusammenarbeit gemacht. Nicht jede Pfarre muss alles machen, zwischen den am Seelsorgeraum beteiligten Pfarren können Schwächen ausgeglichen und Stärken miteinander geteilt werden. Somit wird deutlich, dass die Seelsorgeräume keine bloße Idee geblieben, sondern bereits in Umsetzung begriffen sind. Die bereits bestehenden Seelsorgeräume sollen vor der nächsten PGR Wahl (die im Jahre 2017 stattfinden wird), evaluiert werden, d.h. positive und eventuelle negative Entwicklungen und Ergebnisse sollen dann ausgewertet und die weitere Vorgangsweise bestimmt werden. In unseren Pfarren Payerbach, Reichenau, Edlach

und Prein (=geplanter SSR) gibt es bereits pfarrübergreifende, seelsorgliche Zusammenarbeit: Zum Beispiel in der Firmvorbereitung, wo im letzten Arbeitsjahr pfarrübergreifende Jugendmessen in der Kirche von Hirschwang stattgefunden haben. Auch bei der Firmung war es in den letzten Jahren üblich, den Termin zwischen den vier Pfarren aufeinander abzustimmen und eine gemeinsame Feier der Firmspendung in einer der vier Pfarrkirchen anzubieten. Für die Errichtung eines formellen Seelsorgeraums in unseren Pfarren ist eine Vereinbarung erforderlich, die eine bewusste Zusammenarbeit in seelsorglicher (und vielleicht auch in administrativer) Hinsicht vorsieht und in die jede der beteiligen Pfarren ihr eigenes Profil einbringen kann. Die Kooperation basiert auf einer in einem Pastoralteam erarbeiteten, schriftlich erstellten und vom Bischofsvikar bestätigten Arbeitsvereinbarung. Das Pastoralteam besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der beteiligten Pfarren. Es werden also im Herbst weitere Gespräche mit den Vertretern der beteiligten Pfarren stattfinden, um auszuloten, ob und wann wir als Seelsorgeraum startbereit sind und welche konkreten Vereinbarungen miteinander getroffen werden können, die die Zusammenarbeit betreffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.vikariatsued.at/seelsorgeraeume Einen guten Start in den Herbst und in das kommende Arbeitsjahr wünscht uns allen Ihr Pfarrer Sitter Heimo

Anmeldung zur Firmvorbereitung für den Geburtsjahrgang 2001 und ältere Jugendliche bis spätestens Donnerstag, 31. Oktober 2014, in den Pfarrkanzleien von Payerbach (15.& 22.10) und Reichenau (17.&24.10), jeweils 15-17 Uhr. Bitte den Taufschein und 15 Euro Unkostenbeitrag mitbringen. Das erste gemeinsame Treffen aller Firmkandidaten findet am Donnerstag, den 13.November 2014 von 19.00 bis ca. 20:15 Uhr im Pfarrheim der Pfarre Payerbach statt.

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Seelsorgeraum gespielt, getanzt, gesungen Von Pastoralassistentin Doris Kargl

Pfarrübergreifendes Fußballturnier Hirschwang Juni 2014

Tanz und Lobpreis in der Sonntagsmesse

Eigentlich sollte es ja nur ein Fußballspielen mit dem Fußballtalent Pfarrer Martin Sumec werden. Was es schließlich geworden ist, ist ein richtiges Fußballturnier mit vier Mannschaften mit Kindern aus allen Pfarren des Seelsorgeraums. Ein besonderer Dank gilt hier Herrn Hofer aus Payerbach, der maßgeblich daran beteiligt war, dass das Fußballturnier in dieser Form Wirklichkeit werden konnte. Ein Dankeschön auch an die Mütter, die die Kinder mit Kuchen versorgt haben und an den großzügigen und uns so entgegenkommenden Fußballverein Hirschwang, der uns tatkräftig unterstützt hat. Wir freuen uns schon auf ein weiteres Turnier im nächsten Jahr!

Seit September 2013 trifft sich der KISI-Club (Kinder singen Club) im Pfarrhof Reichenau, um Jesus Christus, Gott Vater und den heiligen Geist auf eine sehr fröhliche Art kennenzulernen. Ausgangspunkt des Freundschaftschließens mit dem allmächtigen Gott stellt bei den monatlichen Treffen ein Lied dar, das eine Botschaft des christlichen Glaubens enthält. Das Lied wird getanzt und gesungen.

Herzliche Einladung für alle Kinder zur Fahrt zum

Kinderlobpreisnachmittag der Brüder Samariter FLUHM im Pfarrhof Pottenstein, Hainfelderstraße 2, 2563 Pottenstein am 27.9.2014 von 14:30 bis 17:30

Innerhalb eines Jahres waren es dann so viele Lieder, dass die KISI-Kinder eine heilige Messe in der Pfarre Reichenau und einen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Gloggnitz mitgestalten konnten. Singen und Musik machen ist ja schon wunderschön, doch dazu noch tanzen ist ein Erlebnis, das nicht nur die Seele, sondern den ganzen Körper beten lässt. Der KISI - Club trifft sich ab September jeden ersten Freitag von 16:00-18:00 Uhr im Pfarrhof von Reichenau. Zwei religiöse Musicals für Weihnachten und Ostern sind eingeplant. Kontakt: Mag. Doris Kargl – 0664/621 71 80 Kindermessen im Herbst in der Pfarrkirche Erntedankfeier 5. Oktober 2014 Weltmissionssonntag 19.Oktober 2014 Caritassonntag 15. November 2014

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Die Pfarren und Kirchen unseres Seelsorgeraums Ein historischer Rückblick von Norbert Toplitsch Pfarre Payerbach

Pfarrkirche St. Jakob d.Ä.

Ursprünglich wahrscheinlich im 12.Jhdt. als Filiale der Gloggnitzer Klosterpfarre des bayerischen Bendiktinerklosters Formbach am Inn entstanden, wurde das heutige Pfarrgebiet von Payerbach und Reichenau von Gloggnitz aus seelsorglich betreut. Erst 1740/41 erhielt Payerbach einen eigenen Pfarrhof und einen eigenen Pfarrvikar, wurde also eine selbständige Formbacher Klosterpfarre. Das Payerbacher Pfarrgebiet, welches z. B. auch die Kleinau, Großau, Teile von Grünsting, Hirschwang, Kaiserbrunn und sogar die Griesleiten und Sonnleiten umfasste, wurde durch die Reformen Kaiser Josephs II. erstmals verkleinert, da kein Pfarrkind länger als eine Stunde bis zur nächsten Kirche zu Fuß gehen sollte. Demzufolge wurden 1783 55 Häuser von der Pfarre abgetrennt, aber 12 von der Pfarre Klamm zugeteilt. Als das bayerische Mutterstift Formbach durch die Bestimmungen des „Reichsdeputationshauptschlusses“ 1803 aufgelöst wurde, trat der letzte Benediktinervikar P. Gabriel Millberger in den Weltpriesterstand. Durch die Gründung der selbständigen Pfarre Reichenau 1908 erfolgte eine erhebliche Verkleinerung des Payerbacher Pfarrgebietes. 1912 wurde der damalige Payerbacher Pfarrer Kulcsár zum 1. Dechant des neu gegründeten Dekanates Gloggnitz ernannt. Seit der Pensionierung des Reichenauer Pfarrers Monsignore Friedrich Zeinar ist der Payerbacher Pfarrer Dechant Dr. Heimo Sitter auch Provisor von Reichenau.

Pfarre Reichenau

Pfarrkirche St. Barbara

In Reichenau bestand bis 1829 im Schloss eine eigene Schlosskapelle (1313 erstmals urkundlich genannt), welche jedoch eine private Kapelle der jeweiligen Schlossbesitzer bzw. ab 1333 des Stiftes Neuberg war. Erst ab 1786 hielt der Payerbacher Pfarrer in dieser Kapelle an Sonn- und Feiertagen Gottesdienste für die Bevölkerung von Reichenau und Umgebung ab. Nach der Demolierung des Schlosses gab es in Reichenau nur eine unansehnliche Notkirche, welche durch den Bau der St. Barbarakirche 1843-1845 (als Werkskirche für die Reichenauer Eisenwerke nach Plänen der Architekten Wenzel Bartak und Peter Nobile erbaut) abgelöst wurde. Durch den gewaltigen Aufschwung Reichenaus in der 2. Hälfte des 19. Jhdts. hatte die Bevölkerung derart zugenommen, dass die Schaffung einer selbständigen Pfarre Reichenau 1908 unumgänglich war. Die bisherige Filialkirche wurde zur Pfarrkirche erhoben; damals wurde

Seite 5 in Reichenau auch ein eigener Friedhof angelegt (ab 1907). Das Reichenauer Pfarrgebiet umfasste den Ort Reichenau mit den Rotten Hinterleiten, Edlach, Hirschwang, Kleinau, Thonberg, Mayerhöfen und einige Häuser von Grünsting, insgesamt 390 Häuser mit 3173 röm. kath. Inwohnern. Diese Zahl erhöhte sich in den Sommermonaten noch um beinahe 1000 fremde Katholiken. Der jeweilige Reichenauer Pfarrer wird – ein Kuriosum – vom Reichenauer Gemeinderat gewählt! Pfarre Prein

Pfarrkirche Pauli Bekehrung

Ähnlich wie bei Payerbach kann ein exaktes Gründungsjahr der Preiner Kirche nicht angegeben werden. Vermutlich wird die Pfarre Prein, die durch Jahrhunderte nur das Dorf Prein sowie die Preinrotte umfasst hat, um 1200 als Vikariat von Klamm entstanden sein. Der jeweilige Herrschaftsinhaber von Klamm war auch gleichzeitig Patronatsherr der Preiner Pfarre. Als eigene Pfarre existiert Prein seit ca. 1644. Die mittelalterliche Kirche Pauli Bekehrung musste wegen Baufälligkeit 1856 geschleift und eine Notkirche errichtet werden. Die heutige neugotische Kirche entstand 1861-1865 nach einem Plan von Josef Fiedler durch den Payerbacher Baumeister Andreas Just. Nach der Versetzung von Pfarrer Josef Welzl 1957 wurde die Pfarre vom Edlacher Pfarrer GR Ludwig Preisegger als „Excurrendoprovisor“ betreut. Die Betreuung der Preiner Pfarre von Edlach aus ist bis zum heutigen Tag geblieben.

Pfarre Edlach Pfarrkirche Heiliger Geist

Die begüterte Edlacher Zweitwohnsitzerin Berta Heller setzte in ihrem Testament die röm. kath. Kirche als Universalerbin ein mit der Auflage, in Edlach eine Kirche zu Ehren des hl. Josef und des hl. Richard zu erbauen. Der moderne Kirchenbau nach einem Plan des Architekten Kramreiter wurde von Baumeister Peter Partli ausgeführt und 1939 zu Ehren des Hl. Geistes geweiht. Am 1. November 1940 errichtete man in Edlach eine Expositur der Pfarre Reichenau, welche am 1. Jänner 1947 durch die Erzdiözese Wien zur selbständigen Pfarre erhoben wurde. Von der Mutterpfarre Reichenau trennte man hierfür 74 Häuser von Edlach, 38 von Kleinau (mit Knappenberg und Thonberg) und 26 von Grünsting ab. Seit der Gründung der Pfarrexpositur Edlach waren von dort aus Bestrebungen im Gange, Hirschwang von der Pfarre Reichenau abzutrennen und an Edlach anzuschließen.Von 1935-1938 existierte in der Reichenauer Volksschule eine Notkapelle. Am 1. Jänner 1956 wurde Hirschwang schließlich aus der Pfarre Reichenau in die Pfarre Edlach umgepfarrt. Die Hirschwanger Filialkirche entstand 1959-1960 nach einem Plan des Hirchwanger Architekten Josef Wöhnhart und wurde im März 1960 von Erzbischof Dr. Franz Jachym dem hl. Josef dem Arbeiter geweiht.

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Was halten Sie vom neuen Seelsorgeraum? Eine Umfrage von Christoph Rella Leo Hausknotz aus Payerbach: “Mir wäre am liebsten, wenn Payerbach die Hauptpfarre bleiben würde. Ich habe aber nichts dagegen, wenn man einen Verband schafft und die Kräfte gemeinsam nutzt.” Maria Hofer aus der Werning: “Alles, was neu ist, ist auch immer ein großes Risiko, weil man vielleicht auch manche Leute damit verscheucht. Ich glaube aber, wenn es neue Angebote gibt, werden auch wieder mehr Leute zur Kirche finden.”

Andreas Kusternig aus Payerbach: “Ich bin dafür, weil dann etwas weitergeht in Payerbach. Auch wenn die Beziehungen mit Reichenau nicht immer die besten waren, glaube ich schon, dass das funktionieren wird.”

Magdalena Reichel aus Payerbach “Ich finde das gut, weil man die Menschen, die in den Pfarren zuständig sind, besser einteilen kann und nicht jeder alles allein machen muss.”

Josef Brenner aus Payerbach “Das wird unumgänglich sein, aber es ist immer noch besser, als man hat gar nichts da. Außerdem kann man die Arbeit etwas aufteilen und man hat trotzdem in jeder Pfarre einen Ansprechpartner.”

Andrea Luef aus Reichenau “Ich sehe das eigentlich positiv, weil dann die Zusammenführung von Personen, die bisher noch nicht zusammengekommen sind, unter anderem möglich wird. Die Gemeinschaft wird größer und das ist gut.”

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Was die Messe mit uns machen soll Papst Franziskus Quelle: Radio Vatikan Wie ist das eigentlich, wenn wir sonntags zur Messe gehen? Tun wir das, weil wir es immer getan haben und weil es sich richtig anfühlt, oder steckt mehr dahinter? Katholische Gläubige könnten sich selbst anhand von drei Merkmalen prüfen, so der Papst: Das erste Merkmal ist unsere Weise, auf die anderen zu schauen. In der Eucharistie schenkt Gott sich jedes Mal selbst. Wenn wir an der heiligen Messe teilnehmen, sind dort Leute aller Art. Bringt mich die Eucharistie dazu, sie wirklich als Brüder und Schwestern zu empfinden? Lässt sie mich wachsen in meiner Fähigkeit, mich mit jenen zu freuen, die sich freuen, und zu weinen mit jenen, die weinen? Manchmal fragt jemand: Warum sollte ich in die Kirche gehen, wo doch alle, die zur Messe gehen, Sünder sind wie alle anderen? Wie oft haben wir das gehört. In Wirklichkeit gehen aber diejenigen, die die Eucharistie feiern, nicht deshalb hin, weil sie sich für besser halten oder besser scheinen wollen

als die anderen, sondern weil sie sich bedürftig fühlen: Sie möchten empfangen und erneuert werden von der Barmherzigkeit Gottes, der in Jesus Christus Fleisch geworden ist. Wenn jemand von uns glaubt, die Barmherzigkeit Gottes nicht zu brauchen, soll er besser gar nicht zur Messe kommen! 
 Drittens schließlich gehe es um die Auswirkung des Gottesdienstes auf das Leben der christlichen Gemeinde. Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass die Eucharistie nichts ist, was wir selbst machen; sie ist nicht unsere Erinnerung an das, was Jesus gesagt und getan hat. Sie ist ein Handeln Christi! Die Eucharistie ist eine Gabe von Christus, der sich anwesend zeigt. Eine Feier kann äußerlich einwandfrei und wunderschön sein, wenn sie aber nicht zur Begegnung mit Jesus führt, riskiert sie, dem Herzen und dem Leben keine Nahrung zu bringen.

Eucharistiefeier mit Weihbischof Scharl mit anschließender Ehrung von langgedienten PfarrmitarbeiterInnen

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Caritas Erntedank-Sammlung 2014 Von Gabi Kraus Circa eine Million Menschen leben in Österreich an oder unter der Armutsgrenze. Jede/r vierte Betroffene ist ein Kind bzw. Jugendlicher. Längst schon geht die Armut durch alle Bevölkerungsgruppen. Diesen Menschen möchte die Caritas in unseren Pfarren mit einer Erntedanksammlung helfen. So werden folgende originalverpackte, nicht abgelaufene! Lebensmittel gesammelt:

Zucker, Reis, Öl, Konserven, Kaffee, Salz Diese werden dem Sozialmarkt in Ternitz übergeben. In den SOMA Sozialmärkten von SAM NÖ werden Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs finanziell benachteiligten Personen zu sehr günstigen Preisen angeboten. Dadurch ersparen sich die KundInnen Geld, wodurch andere, kaum leistbare Dinge des täglichen Bedarfs leichter finanziert werden können. Der Einkauf in einem der SAM-NÖ Sozialmärkte ist nur mit einem speziellen Einkaufspass möglich. Festgelegte Einkommensgrenzen garantieren, dass nur finanziell benachteiligte Personen für den Einkauf im SOMA berechtigt sind.

Im Laufe der letzten Jahre wurden über 16.700 Menschen mit geringem Einkommen durch die Möglichkeit des sehr günstigen Einkaufs in den Sozialmärkten unterstützt. Durch die Mitarbeit von u.a. 250 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen niederösterreichweit bekommen voll verzehrtaugliche, qualitativ hochwertige Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen aber nicht mehr in den regulären Handel gelangen, eine zweite Chance. So können jährlich über 1.000 Tonnen Nahrungsmittel einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Lang haltbare Lebensmittel sind eher Mangelware. So stellen die Spenden der Caritas Erntedanksammlung eine besonders sinnvolle Ergänzung des Warenkorbs in der kalten Jahreszeit dar, in der die Klienten auch noch die Heizkosten zu bewältigen haben.

Sammeltermine: Sa, 04.10 und So 05.10.14 Es stehen Sammelkisten zu den Messzeiten in der Kirche.

Caritaskeller mit Caritassprechstunde Jeden letzten Donnerstag im Monat ist der Caritaskeller von 15:00 - 17:00 geöffnet. Zu dieser Zeit können auch Anliegen in der Caritassprechstunde vorgebracht werden. Kontakt: Maria Leitner (0699 12 181 512) & Christa Wallner (0660 702 07 07)

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Natur erleben und Erntedank sind Herzenssache Von Walter Rella Wir leben im Alltag oft dahin als ob es Gott nicht in Einklang steht. Nicht umsonst finden wir in der gäbe, und, wie mir scheint, ziemlich unabhängig Bibel zahlreiche Gleichnisse, welche die Natur zum davon, ob jemand der Kirche näher oder ferner steht. Vorbild nehmen.

Sommer und Erntezeit bieten uns Gelegenheit, Gott wieder verstärkt in unser Leben herein zu holen, denn Er zeigt uns in dieser Zeit seine Schönheit, Macht und Güte im Wachsen und Reifen der Natur. Wir hier im oberen Schwarzatal sind durch eine beeindruckende Naturkulisse und einen reichlich Ertrag spendenden Boden gesegnet. Wissen wir das auch zu schätzen?

2. Eine Bergwanderung lädt uns ein, der Gegenwart Raum zu geben und uns vom Alltag mit seinen Verurteilungen der Vergangenheit und seinen Sorgen um die Zukunft zu lösen: die Stille der Bergwelt wirkt entspannend, die Anstrengung des Anstiegs macht den Rhythmus der Atmung fühlbar, die Schwierigkeiten des Pfades fordern unsere Konzentration und überraschende Ausblicke oder Begegnungen fördern unsere Achtsamkeit. Genau diese vier Momente – Stille, Atmung, Konzentration und Achtsamkeit – sind es, die uns im „Jetzt“ verankern und seit alters als Grundelemente der Meditation gelten.

Unsere technisierte Gesellschaft meint, alles sei machbar, alles sei kontrollierbar. Schon geringfügige Verschiebungen in der Natur, denken wir an den Klimawandel und das Bienensterben, zeigen uns aber, wie sehr wir Teil und nicht Wenn wir eine Bergwanderung unternehmen, dann Beherrscher der Natur sind. Frühere Generationen verbinden wir damit in der Regel eine sportliche waren sich der geschenkten Fülle stärker bewusst. Herausforderung, eine körperliche Übung oder eine Deshalb gab es die Sitte, Gott einen Teil zurück zu entspannende Abwechslung. Wenn wir achtsam sind, schenken: Ein Streifen Korn blieb ungemäht, ein kann uns eine solche Unternehmung aber noch viel Fruchtbaum im Garten wurde nicht abgeerntet. Ein mehr geben: solch Gott geweihter Baum stand auch in der Mitte des Paradieses. Indem der Mensch sich an diesem 1. Die Vielfalt der Natur und die feine Abstimmung Baum vergriff, schnitt er sich von der Quelle aller all ihrer Teilnehmer – Pflanzen, Insekten und höhere Fülle und alles Guten ab. Tiere - geben uns ein Beispiel für Toleranz und Demut: Einer dient dem anderen, einer anerkennt Wenn wir in unserem Garten unser Gemüse und den anderen. Trotz rauer Witterungsbedingungen Obst ernten, wenn wir im Supermarkt einkaufen, ermöglicht diese Haltung ein Überleben. Wir könsollten wir nicht nur an die Qualität und den Preis nen für unseren Alltag daraus lernen. Der Gläubige denken, sondern auch an den Dank für ein Produkt, sieht darüber hinaus in den Zusammenhängen der das der Fülle der Natur entnommen ist und von der Natur das Walten Gottes am Werk: eine natürliche Quelle alles Guten stammt. Offenbarung, die mit dem geoffenbarten Wort Gottes

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Frirmung 20. 05. 2014 Pfarrkirche St. Barbara Reichenau Firmung

Erstkommunion 18. 05. 2014 Pfarrkirche St. Jakob Payerbach

Pfarrblattverteilerjause 17. 05. 2014 im Pfarrheim Ein herzliches Dankeschön allen langjährigen PfarrblattverteilerInnen natürlich auch jenen, die bereits in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind! Ohne ihren treuen, ehrenamtlichen Einsatz, zu jeder Jahreszeit und zu jedem Wetter, wäre das Erscheinen des Pfarrblatts nicht möglich.

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Geröstete Lammleber in Heidelbeer Pfeffersauce

Rezept vom Looshaus am Kreuzberg

Zutaten für 4 Personen 600g Lammleber vom Althammerhof, Mehl, Rindsuppe 4EL Heidelbeeren, Salz, geschroteter bunter Pfeffer Zubereitung Die Lammleber waschen, häuten und in dünne Scheiben schneiden. Mit Mehl stauben und in heißer Butter geichmäßig anbraten. Die Leber herausnehmen und den Bratenrückstand mit Rindsuppe aufgießen. Mit Heidelbeeren, Salz und geschrotetem Pfeffer verfeinern und abschmecken. Die geröstete Lammleber mit Kartoffelpürée anrichten und servieren. Sie kennen ein besonderes Rezept und möchten es teilen? Zuschriften bitte an die Pfarrkanzlei oder per Mail an: [email protected]   

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Impressum

Anschließende gemeinsame Agape

Medieninhaber Kath. Pfarre Payerbach Herausgeber Dr. Heimo Sitter Chefredaktion Mag. Gabi Kraus Layout Alexandra Kraus Redaktion Kath. Pfarramt Payerbach, Karl-Feldbacher-Straße 2, 2650 Payerbach, www.pfarre-payerbach.at Email [email protected] Druck cewe-print.at Spendenkonto Raiffeisenbank Payerbach Kontonr. 100.016 BLZ 32631 (“Pfarrblatt”) DVR-Nr. 0029874 (10859) Namentlich signierte Beiträge liegen allein in der Verantwortung des Autors und müssen nicht die Meinung des Herausgebers widerspiegeln.

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Termine

Sonntag, 21.9.2014 09:30 Uhr Feuerwehrmesse mit Fahrzeugsegnung im Feuerwehrhaus – keine hl. Messe in der Pfarrkirche 10.00 Uhr Familiengottesdienst im Pfarrheim

Sonntag, 19.10.2014 Sonntag der Weltkirche „Zuflucht Kirche“ 10.00 Uhr hl. Messe

Samstag, 27.9.2014, 14:30 Erntedankmesse bei der Elisabeth-Kapelle am Kreuzberg

Sonntag, 5.10.2014 10.00 Uhr Erntedankmesse

Donnerstag; 30.10.2014 19:00 Uhr Visitationsabschlussgottesdienst in Maria Schutz Freitag, 31.10.2014 18.00 Uhr Wortgottesdienst Samstag, 1.11.2014 Allerheiligen 10:00 Uhr hl. Messe mit anschl. Totengedenken 14:30 Uhr Gräbersegnung am Friedhof

Freitag, 3.10.2014 Anbetungstag 9:00 Uhr hl. Messe mit Aussetzung des AH, Anbetung bis 17.00 Uhr, anschl. VesperAbendgebet – keine Frühmesse Samstag, 4.10.2014 14:30 Uhr Erntedankmesse bei der Barbara-Kapelle in Küb

in Maria Schutz 10.00 Uhr hl. Messe in der Pfarrkirche

Sonntag, 2.11.2014 Allerseelen 10:00 Uhr hl. Messe für die Verstorbenen in der Pfarrgemeinde Sonntag, 26.10.2014 Pfarrwallfahrt: Abmarsch um 7.30 Uhr, 11:00 Uhr hl. Messe

Sonntag, 9.11.2014 Diözesan Männerwallfahrt nach Klosterneuburg

Herzliche Einladung zur Sendungsfeier von Doris Kargl am 19.11.2014 um 18 Uhr in den Wiener Stephansdom

Das Hl. Sakrament der Taufe empfangen haben: Simon POLLROSS Jakob und Paul VATTER Jan und Rene KOPRAX Mit dem Segen der Kirche zur Ruhe gebettet wurden: Franziska WAGNER Otto BERGER Christine FORSTNER Gabriele FAHRNER Dr. Elfriede SINGER Edith WEISS Maria MAYER Maria FASCHING

Gottesdienstordnung Payerbach Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag:

nach Verlautbarung 19 Uhr nach Verlautbarung 19 Uhr

Freitag:

7 Uhr (entfällt bei Begräbnissen) 19 Uhr Samstag: Sonn- und Feiertag: 10 Uhr

Ab 1.10. alle Abendmessen um 18 Uhr. *samstags Messe oder Wortgottesdienst Röm.-Kath. Pfarre Payerbach, Karl-Feldbacher-Str. 2, 2650 Payerbach Kanzleizeiten: Mi. 9-12 Uhr und Fr. 9-11 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung: 02666 52481 / Email: [email protected]

Gottesdienstordnung Reichenau Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag:

18 Uhr 9 Uhr 9 Uhr (7:30 Uhr)

18 Uhr 17:30 Uhr (ab 1.10. 17 Uhr) Sonn- und Feiertag: 8:30 Uhr Freitag: Samstag:

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