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May 15, 2018 | Author: Hansl Theodor Linden | Category: N/A
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1 L E I P Z I G G r e g o r F u c h s S t r. 2 52 L E I P Z I G Der Standort In einer der ältesten Kulturregionen D...

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LEIPZIG Gregor–Fuchs–Str. 25

LEIPZIG

Der Standort

In einer der ältesten Kulturregionen Deutschlands, in Sachsen liegt Leipzig, die Metropole Mitteldeutschlands. Dort, wo sich die Handelswege der Via Regia und der Via Imperii trafen, entstand ein blühendes Zentrum für Handel und Handwerk.

Altes Rathaus

So wurde Leipzig nicht nur zu einem der ältesten Messestandorte der Welt, sondern auch zu einem der bedeutendsten. Die Welt traf sich immer schon in Leipzig. Heute

Das ist

die

ist

bis

Stadt

nicht

Verkehrsknotenpunkt, Wirtschaftsraum

in

heute

so

nur

geblieben.

ein

sondern

wichtiger

auch

Mitteldeutschland.

Und

der weil

Wirtschaft ohne Spitzenforschung heute nicht existieren Neue Messe

kann, setzt Leipzig als Wissenschaftsstandort ebenfalls Maßstäbe. Die Stadt ist Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. In der Leipziger Region haben sich große Unternehmen und Konzerne angesiedelt, wie Siemens, Deutsche Telekom,

Porsche,

BMW

Arbeitsplätzen geschaffen. Völkerschlachtdenkmal

die

Sendezentrale

und

eine

Vielzahl

von

Die Leipziger Neue Messe,

des

MDR,

der

Flughafen

Leipzig/Halle, die Versandzentren von Quelle, DHL und Amazon,

stärken

Leipzig

als

internationalen

Logistikstandort. Leipzigs

ausgeprägter

Charakter

als

Handelsstadt

spiegelt sich naturgemäß im Verkehr. Neben dem Flughafen besitzt Leipzig mit dem größten Kopfbahnhof der Bundesverwaltungsgericht

Welt

einen

knotenpunkt. 2

bedeutenden

Eisenbahnverkehrs-

LEIPZIG

Der Standort

Leipzig in Zahlen Bundesland:

Sachsen

Fläche:

297,60 km²

Einwohner:

510.500 (im Jahr 2007)

Stadtgliederung:

10

Wirtschaft:

35.000 Unternehmen

Schulen:

141

Messen:

41

Übernachtungen:

1,83 Millionen

Zoobesucher:

1,7 Millionen

Leipzig

ist

Landschafts-

eine und

Stadt

Stadtbezirke mit 63 Ortsteilen

mit insg. 1.383.400 Besucher

mit

hoher

Erholungsgebiete,

Bach-Denkmal von Carl Seffner

Lebensqualität. ein

vielfältiges

kulturelles und sportliches Angebot, die Leipziger City mit ihren Kneipen und Cafés machen die Stadt lebensund liebenswert.

Leipzig ist … eine grüne Metropole. Während andere Städte ihre

Johannapark

Wälder vor den Toren haben, ziehen sich durch Leipzig große Teile der Stadtwälder mitten durch die Stadt.

Leipzig wird …mit 550 Brücken und mehr als 200 km fließenden Gewässern auch gerne mal „Klein-Venedig“ genannt.

Leipzig ist …wetterunabhängig. Passagen, Messehöfe und Galerien laden zu ausgedehnten Schaufensterbummeln ein. Nicolaikirche

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Lage des Objektes

Standort: Anger-Crottendorf

Entfernungen: Flughafen ca. 26 km Neue Messe ca. 9 km Hauptbahnhof ca. 4 km Halle ca. 45 km Berlin ca. 180 km

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Straßenansicht

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Hofansicht

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Erdgeschoss WE 1 und WE 2

Wohnung 1 Wo

57,63 m²

Wohnung 2

57,99 m²

Wohnen ohnen/Kochen Wohnen/Kochen

30,00 m²

Wohnen

22,69 m²

Schlafen Schl

14,21 m²

Schlafen en

11,68 m² 11,56 m²

Bad B ad

5,84 m²

Küche mit Loggia

Flur

7,58 m²

Bad

3,67 m²

Flur

5,90 m²

Vorraum rraum

2,49 m²

7

GREGOR–FUCHS–STR. 25

1. bis 3. Obergeschoss WE 3/5/7 WE 4/6/8

Wohnung 3/5/7 Wo

59,29 m²

Wohnung g 4/6/8

Wohnen ohnen/Kochen Wohnen/Kochen

31,05 m²

Wohnen

23,20 m²

Schlafen Schl

14,57 m²

Schlafen en

12,52 m² 11,63 m²

59,72 m²

Bad B ad

6,09 m²

Küche che

Flur

7,58 m²

Bad

3,77 m²

Flur

5,91 m²

Vorraum rraum

2,69 m²

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Spitzboden WE 9 und WE 10

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Baubeschreibung

Das Haus Gregor - Fuchs - Str. 25 wurde 1936 gebaut und wird nun unter Wahrung und Berücksichtigung der bau - und denkmalschutzrechtlichen Auflagen saniert. Die geplanten Baumaßnahmen dienen der Instandsetzung und der Modernisierung des Gebäudes. Den Forderungen des Denkmalschutzes zur Erhaltung der äußeren Gestaltung des Hauses und des Treppenhauses wird mit der Restaurierung entsprochen. Die Sanierungsmaßnahmen sind darauf gerichtet, unter Nutzung der technischen Möglichkeiten und Einhaltung der bestehenden Normen, die Wohnungen und die technischen Anlagen so zu gestalten, dass sie den Ansprüchen genügen, die heute an ein modernes Wohnen gestellt werden. Alle nachstehenden Bauleistungen werden nach den anerkannten Regeln der Technik und Baukunst ausgeführt. Um in allen Phasen der Sanierung einen hohen Qualitätsstandard zu sichern, werden vor Beginn der Arbeiten Gutachten von Sachverständigen eingeholt, und ein anerkannter Gutachter wird an der Seite der Bauleitung das Baugeschehen überwachen. Grundlage der Bauausführung ist diese Baubeschreibung. Die in den Plänen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände dienen dem Nachweis der Stellmöglichkeiten und sind kein Vertragsbestandteil. Mitzuliefernde und fest einzubauende Einrichtungen sind Bestandteil dieser Baubeschreibung. Die bereits festgelegten Fabrikate in dieser Baubeschreibung, vor allem für den Innenausbau, sind Qualitätsbeispiele. Bei Verwendung von Bauteilen und Gegenständen anderer Hersteller sind diese mindestens gleichwertig. Diese Baubeschreibung beinhaltet alle Leistungen, die durch den Festpreis abgegolten sind. Die Ausführung von notwendigen Leistungen zur Erstellung des Bauvorhabens, welche nicht im Einzelnen beschrieben sind, liegen im Ermessen der Bauleitung.

Ver - und Entsorgung Das Grundstück ist voll erschlossen. Es liegen im Haus Wasser, Elektro und Gas an. Das Abwasser wird in das zentrale Abwassersystem der Stadt Leipzig entsorgt. Die erforderlichen Hausanschlüsse für Wasser, Gas und Elektroenergie werden erneuert.

Bauarbeiten / Rohbau Das gesamte Gebäude wird entrümpelt, sämtliche nicht mehr verwertbare Bauteile werden entfernt. Kompletter Ausbau und Entsorgung alter Heizungsanlagen, wie Gasheizkörper, Kachelöfen und Einzelöfen. Die gesamten vorhandenen Elektro -, Gas - und Sanitärinstallationen werden demontiert und entsorgt. Nicht mehr benötigte Schornsteine werden nach Erfordernis abgebrochen oder können alternativ als Installationskanal genutzt werden. Aufnahme und Entfernung alter Tapeten und Fußbodenbeläge in sämtlichen Räumen. Ausbau der nicht mehr benötigten Fenster und Türen. Abtragen und Entsorgung von nicht mehr benötigtem Mauerwerk bzw. von desolatem Wandputz. Herstellung neuer Decken - und Wanddurchbrüche für die geplante Neuinstallation.

Keller Der vorhandene Putz wird abgeschlagen. Das Mauerwerk wird abgebürstet, gereinigt und, soweit notwendig, ausgebessert und neu verfugt. Alle Wände und Decken werden nach erfolgreicher Mauerwerkssanierung mit einer diffusionsoffenen Kalkfarbe gestrichen. In Abhängigkeit von den Maßnahmen zur Wärmedämmung ( die Kellerdecke erhält eine Wärmedämmung ) wird der gesamte Keller unter Umständen tiefer gelegt, unabhängig davon wird der Fußboden neu gepflastert. Vor den Pflasterarbeiten werden die Grundleitungen des Hauses komplett erneuert. Vorhandene Stahlträger werden in Abhängigkeit ihres Zustandes ausgetauscht oder entrostet und

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Baubeschreibung

gestrichen. Die den Wohnungen zugeordneten Kellerabteile werden mit Metallgittern abgetrennt. Der Heizraum erhält einen Estrich - Fußboden mit Pumpensumpf und Bodeneinlauf. Das Haus wird im Kellerbereich gegen aufsteigende Nässe vertikal und horizontal gesperrt. Die Horizontalsperre wird im Injektageverfahren hergestellt. Gemäß des Brandschutzkonzeptes erhalten der Heizraum und der Kellerzugang rauchdichte Türen in T - 30 Qualität.

Innenwände Es werden bestehende Innenwände zu Grundrissoptimierung abgebrochen. Neue, nichttragende Wände werden unter Beachtung der Anforderungen an den Brand- und Schallschutz als Trockenbauwände hergestellt. Im Küchen- und Badbereich werden diese Wände gleichzeitig zur Aufnahme der Versorgungsleitungen genutzt. Veränderungen an tragenden Bauteilen erfolgen unter Beachtung der Angaben in den statischen Berechnungen. An den Wohnungstrennwänden sind zur Verbesserung des Schallschutzes Wandverstärkungen in Form von Vorsatzschalen in Trockenbauweise herzustellen. Die im Dachbereich neu zu schaffenden Wände und Vorsatzschalen für die Maisonette – Wohnungen wie die Wohnungstrennwand und die erforderlichen Trennwände, werden als Ständerwände hergestellt. Die Ausführung dieser Wände, der Vorsatzschalen wie auch die Verkleidung der Dachschrägen erfolgt unter Beachtung der statischen Vorgaben sowie den Anforderungen, die sich aus dem Brandschutz, dem Schallschutz und der aktuellen Energieeinsparverordnung ergeben. In sämtlichen Räumen des Gebäudes wird eine Überprüfung der vorhandenen Putze auf ihre Verwendbarkeit vorgenommen. Wenn erforderlich, werden Hohlstellen oder ganze Flächen abgeschlagen und mit entsprechenden Putzen neu hergestellt. Im Erdgeschoß wird der Innenputz, unabhängig von seinem Zustand, komplett erneuert. Der neue Innenputz wird in Q - 2 Qualität hergestellt. Über die Notwendigkeit der Verspachtelung der Wandflächen wird entsprechend der konkreten Situation entschieden. In welchem Umfang und in welcher Qualität die straßenseitige Außenwand eine Innendämmung entsprechend der Energieeinsparverordnung erhält, ergibt sich aus der Wärmeschutzberechnung der Statik.

Decken Die vorhandenen Holzbalkendecken werden vor Beginn der Bauarbeiten durch einen Gutachter auf ihre Tragfähigkeit untersucht. Schadhafte Deckenbalken werden gemäß den Angaben im Holzschutzgutachten ausgebessert oder erneuert. Die geputzten Deckenuntersichten bleiben, soweit das möglich ist, erhalten. Die zu erhaltenen Deckenflächen werden ausgebessert und neu gespachtelt. Im Bedarfsfall werden Unterhangdecken eingezogen. Bäder und Flure erhalten in jedem Fall eine Unterhangdecke.

Dachkonstruktion Die Konstruktion, Dachneigung und Dachform bleiben erhalten. Der Dachstuhl wird nach den Regeln der Zimmermannskunst, den Planungsunterlagen und den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Schadhafte Hölzer werden ausgetauscht, die Windböcke teilweise versetzt, die Pfetten statisch verstärkt, die Sparren zur Aufnahme der Dämmung aufgedoppelt und notwendige Wechsel für den Einbau der Dachflächenfenster hergestellt. Straßenseitig werden 4 Giebelgauben neu hergestellt.

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Baubeschreibung

Alle Hölzer im Dachbereich erhalten eine vorbeugende Holzschutzbehandlung. Die vorhandene Dachhaut, bestehend aus Lattung, Verblechungen aller Art und Bibereindeckung wird komplett entfernt. Die Neueindeckung erfolgt mit Biberschwanzziegeln im Farbton naturrot, mit sächs. Segmentschnitt. Die Neueindeckung beinhaltet außerdem, dass das Dach neu eingelattet wird und eine Unterspannbahn erhält. Der Flachdachbereich wird komplett erneuert. Die Seitenwände der Gauben und der Heizschornstein werden mit Kunstschiefer verkleidet. Alle Blecharbeiten, wie die Dachentwässerung und die technisch notwendigen Verblechungen werden mit Titanzink in einer Stärke von 0,7 bis 1, 0 mm ausgeführt. Die Anordnung der Laufanlage wird vor Beginn der Arbeiten mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgesprochen. Wie baubehördlich gefordert, erfolgt der Einbau einer RWA - Öffnung im Treppenhauskopf als Rauchabzugsanlage. Die Dachflächenfenster, die in die hofseitige Dachfläche eingebaut werden, sind Klapp – Schwing Fenster mit Lüftungsöffnung und Eindeckrahmen der Firma VELUX. Die Umsetzung der Energieeinsparverordnung im Dachbereich basiert auf den Vorgaben und Berechnungen des Statikers und des H / S – Projektanten.

Treppenhaus Das Treppenhaus wird entsprechend dem Befund im Putz ausgebessert bzw. bei Bedarf neu verputzt und ganzflächig verspachtelt. Die Gestaltung der Decken, Treppenuntersichten und Wände erfolgt nach einem zu erstellenden Farbkonzept unter Beachtung der Festlegungen des Denkmalschutzes. Die Wand- und Bodenfliesen im Hauseingangsbereich werden erhalten, Fehlstellen werden ausgebessert, es wird ein Fußabstreicher in den Fliesenboden eingelassen. Die Treppenanlage selbst wird wieder in den historischen Zustand versetzt. Das geschieht durch Abschleifen und Entfernen der alten Anstriche auf allen Holzteilen. Fehlende oder defekte Teile werden in Anlehnung des historischen Vorbildes nachgefertigt. Die Treppenstufen und Podeste werden abgefräst, geschliffen und anschließend lasiert und versiegelt. Treppengeländer und Handläufe werden bei Bedarf ausgebessert und restauriert. Setzstufen, Treppenwangen sowie die Geländer und Handläufe werden mit Kunstharzfarbe gestrichen. Auch diese Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz.

Schornsteine Der für die Heizung notwendige Schornstein bleibt erhalten und wird saniert. Die anderen Schornsteine werden abgerissen. Die dann sichtbaren Innenflächen der ehemaligen Schornsteine werden versiegelt und mit Spezialmörtel verputzt.

Fassade Die Fassaden des Gebäudes werden gemäß den Auflagen des Denkmalschutzes gereinigt und ausgebessert. Die wenigen Schmuckelemente der Vorderfassade werden restauriert. Vorhandener und nicht tragfähiger Außenputz, vor allem an der Rückfassade, wird abgeschlagen und neu aufgebracht. Hofseitig wird ein Wärmeverbundsystem nach der derzeit gültigen EnEV aufgebracht. Auf die Dämmplatten wird eine durchgehende Armierungsschicht aufgetragen und die Fassade wird mit einem organischen Oberputz nach DIN 18 558 versehen. Vor Beginn der Putzarbeiten werden dem Denkmalschutz Putzmuster zur Bestätigung vorgestellt. Die Klinkersockel an beiden Fassaden, sowie die Klinkerbänder werden schonend gereinigt, wenn notwendig neu verfugt (Hohlfugen), und abschließend hydrophobiert.

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Baubeschreibung

Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten erhalten die Fassaden einen monochromen Anstrich in einem hellen Farbton. Entsprechende Farbmuster werden dem Denkmalschutz vorgestellt. Die Traufbereiche werden überarbeitet. Außenfensterbänke und Fassadenverblechungen werden aus Titanzink hergestellt, auf kleine Tropfkanten ist zu achten.

Ausbauarbeiten Fenster Es werden alle vorhandenen Fenster ausgebaut und entsorgt. Entsprechend der Denkmalschutzrechtlichen Stellungnahme werden neue Holzfenster entsprechend dem historischen Vorbild eingebaut. Die Festlegungen der jeweiligen Fenstergliederung, Profilierung und der farblichen Endbehandlung ( RAL 9001 ) erfolgt nach den Vorgaben des Denkmalschutzes. Vorschläge für die Gliederung der neuen Verglasung der ehemaligen Wintergärten werden mit dem Denkmalschutz abgestimmt. Beim Bau der straßenseitigen Fenster ist der § 37 Sächs.BO zu beachten. Alle Fenster erhalten eine Isolierverglasung mit einem Dämmwert von U = 1, 1 W / m2 K. Die Treppenhausfenster werden fachgerecht gemäß den detaillierten Vorgaben des Denkmalschutzes aufgearbeitet oder neu hergestellt. Innenfensterbänke werden aus Naturstein, Marmor, gefertigt. Im Treppenhaus werden die Innenfensterbänke nach historischem Vorbild aus profiliertem Holz gefertigt.

Türen Die Hauseingangstür und die vorhandenen Wohnungseingangstüren werden erhalten und aufgearbeitet. Die Hauseingangstür wird mit einem elektrischen Türöffner versehen. Die vorhandenen Wohnungseingangstüren werden gemäß den Auflagen des Denkmalschutzes und unter Einhaltung der Brandschutzbestimmungen aufgearbeitet, neu verglast und mit Lippendichtungen, Zylinderschlössern und neuen Drückergarnituren versehen. Die Wohnungen im Dachgeschoß erhalten neue Eingangstüren, die von der Form und der Farbgebung her, den anderen Wohnungseingangstüren entsprechen. In den Wohnungen werden die Bestandstüren entfernt, die Türöffnungen auf aktuelle Normmaße gebracht und neue Innentüren eingebaut. Die Innentüren sind Röhrenspantüren mit Umfassungszarge und modernen Beschlägen. In jeder Wohnung erhalten 2 Innentüren einen Glasausschnitt. Die Hoftür und die Tür zum Fahrradraum werden ausgebessert, sollte das nicht mehr möglich sein, werden beide Türen durch neue Türen ersetzt.

Fußbodenaufbau / Bodenbeläge Die Fußböden im Haus bestehen aus Holzbalkendecken mit Fehlboden und Holzdielung. Die Kellerdecke zum Erdgeschoß besteht aus Betonelementen. Die Decken unterliegen dem Bestandsschutz, sowie den spezifischen Gegebenheiten. Die vorhandene Dielung wird nachgeschraubt, erforderlichenfalls ausgebessert oder ausgetauscht. Im Erdgeschoß wird der gesamte Fußbodenaufbau entfernt und erneuert. Der Fußboden in den Wohnungen wird innerhalb der zulässigen Toleranzen nivelliert. Im gesamten Haus erhält der Fußboden eine Unterkonstruktion aus Trockenestrichplatten ( Fermacell ), die schwimmend auf Schüttung verlegt werden.

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Baubeschreibung

Die Wohnräume und die Flure werden mit Laminat belegt. Die Bäder und die Küchenbereiche der Wohnungen erhalten einen Belag aus keramischen Fliesen. Das Fliesenformat und der Farbton der Fliesen werden nach entsprechender Bemusterung festgelegt. Sockelfliesen in den Küchenbereichen und Holzsockelleisten sind Bestandteile der Fußbodenbeläge.

Wandbeläge / Deckenbeläge Alle Innenwände und die Decken der Wohnungen werden mit Raufasertapete, mittlerer Körnung, tapeziert und mit Dispersionsfarbe, Farbton weiß, deckend gestrichen. Es ist zulässig, daß gespachtelte Abhangdecken nur gestrichen werden. Alle Badwände werden türhoch mit keramischen Fliesen verkleidet. Über dem Waschtisch im Bad wird in die Fliesen ein etwa 1,0 m² großer Kristall - Spiegel fliesenbündig eingefügt. Es wird eine umlaufende Bordüre auf etwa 1,80 m Höhe eingebracht. Im Arbeitsbereich der Küchen wird ein Fliesenspiegel von etwa 3,0 m² bis 4,0 m² Größe angebracht. Verfugungen im passenden Farbton sind Bestandteil der Fliesen - bzw. der Sanitärinstallationsarbeiten. Die farbliche Gestaltung des Hauseingangsbereiches sowie des gesamten Treppenhauses erfolgt auf der Grundlage des mit dem Denkmalschutz abgestimmten Farbkonzeptes.

Stahlbau - und Schlosserarbeiten Die erforderlichen Stahlbauarbeiten, vor allem im Zusammenhang mit dem Dachgeschossausbau und den Grundrissänderungen, erfolgen gemäß der geprüften Statik. Die sichtbaren Stahlträger im Keller werden auf Korrosionsschäden hin kontrolliert und, falls erforderlich, ausgetauscht. Weiterhin erfolgt die schlossermäßige Aufarbeitung der vorhandenen Geländer im Hofbereich und der Handläufe im Treppenhaus. Im Eingangsbereich des Treppenhauses wird Briefkastenanlage, Typ " Postschlucker " wird in geliefert.

eine Briefkastenanlage montiert. Die Edelstahlausführung oder im Farbton weiß

Im Haus wird eine zentrale Schließanlage montiert.

Heizungsinstallation Es wird eine Gas - Zentralheizung ( Brennwertsystem ) eines deutschen Markenherstellers eingebaut. Die Leistung des Kessels wird auf den Wärmebedarf nach DIN 4701 abgestimmt. Die für die Kesselanlage notwendige Schornsteinsanierung erfolgt durch Einsatz eines druckdichten Edelstahleinsatzrohres. Die Heizungsrohre werden entsprechend den Richtlinien der Wärmeschutzverordnung und der Heizanlagenverordnung gedämmt. Die Heizungsrohre, Kupferrohre oder Kunststoffrohre, werden auf der Grundlage der Rohrberechnungen dimensioniert und grundsätzlich unter Putz oder im Fußboden verlegt. Die Heizungsanlage erhält eine witterungsabhängige Außensteuerung. Die Heizkörper werden als Plattenheizkörper, weiß, einbrennlackiert, mit Thermostatventilen, ausgeführt. In den Bädern können auch Badheizkörper zum Einsatz kommen. Die Befestigung der Heizkörper erfolgt grundsätzlich wandhängend.

Sanitärinstallation Die Versorgungsleitungen der Hausleitungssysteme und die Abwasserfallrohre werden komplett erneuert. Das Regen - und das Schmutzwasser wird über eine Mischwasserleitung in das örtliche Netz eingeleitet. Die Hauptfallstränge der Abwasserleitungen werden aus SML Rohren, die Abwasserleitungen innerhalb der Wohnungen aus HT - Kunststoffleitungen

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Baubeschreibung

hergestellt und schallgedämmt. Alle Kaltwasser -, Warmwasser - und Zirkulationsleitungen werden entsprechend den Vorgaben aus Kupfer oder Kunststoff, einschließlich Dämmung in das Gebäude eingebaut. Sichtbare Verbindungsleitungen, Abflussgarnituren und Geruchsverschlüsse in den Wohnungen werden verchromt ausgeführt. In den Küchen sind Anschlüsse für Spülen und Geschirrspüler vorgesehen. Je nach Möglichkeit wird der Anschluss für die Waschmaschine im Bad oder im Küchenbereich installiert. In den Wohnungen werden zur Verbrauchsermittlung Kalt - und Warmwasser - Verbrauchszähler auf Mietbasis eingebaut. Allgemeine Wasserentnahmestellen, z.B. im Keller oder im Garten, werden ebenfalls mit eigenen Zählern ausgestattet. In den Bädern werden ausschließlich deutsche Sanitärobjekte im Farbton weiß eingebaut. Die Armaturen werden verchromt geliefert. Zur Ausstattung der Bäder gehören : Waschtisch aus Kristallporzellan ( ca. 60 cm ) mit Einhebelmischbatterie Emaillierte Stahleinbauwanne ca. 170 x 75 cm mit Wannenträger Verchromte Einhebel Brausegarnitur mit Befestigungsstange Tiefspül - WC mit Deckel, wandhängend, einschließlich Spülkasten in Vorwandmontage Erforderliche Revisionsöffnungen mit Deckel gehören zum Lieferumfang. Die Waschbecken und Wannen erhalten verchromte Abflussgarnituren mit Zugknopf bzw. Drehgriff. Sämtliche Sanitärobjekte werden umlaufend dauerelastisch fungizid verfugt.

Elektroinstallation Die Elektroinstallation wird komplett erneuert. Die Neuinstallation erfolgt entsprechend den VDE Vorschriften und Auflagen, sowie den Forderungen und Weisungen des zuständigen Versorgungsunternehmens. Im Haus wird eine Elektroanlage mit Unterverteilungen und Fl Schalter in den Wohnungen, einschließlich Zählerschrank und Zählerplätzen für jede Wohnung eingebaut. Alle Leitungen werden unter Putz verlegt. Das trifft nicht auf die Installation im Keller zu. Die Wohnungen bzw. die Räume erhalten folgende Elektroausstattung : Bad : 1 1 1 1 1

Deckenauslaß mit Schalter Wandauslaß Zweifachsteckdose am Waschbecken Steckdose für Waschmaschine (wenn erforderlich) Wannenerdung

1 2 1 1

Deckenauslass mit Wechselschalter Steckdosen Anschluss Telefon / Fax Rauchmelder

Flur:

Schlafen : 3 1 1 1

Dreifachsteckdosen Kombianschluss TV / Radio Anschluss Telefon / Fax Deckenauslass mit Schalter

Wohnbereich: 3 Dreifachsteckdosen 1 Kombianschluss TV / Radio 1 Anschluss Telefon/Fax 1 Deckenauslass mit Schalter

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Baubeschreibung

Küchenbereich : 3 Dreifachsteckdosen 1 E - Herdanschluß, 380 V 1 Steckdose Umlufthaube 1 Steckdose Spülmaschine 1 Steckdose für Waschmaschine (wenn erforderlich) Der Mieterkeller erhält eine Schiffsarmatur mit Schalter und eine Steckdose. Der Verbrauch wird über den Zähler des jeweiligen Mieters abgerechnet. Weitere Beleuchtungseinrichtungen : je eine Wand - oder Deckenlampe pro Etage im Treppenhaus, mindestens jedoch so viele, um eine ausreichende Beleuchtung zu gewähren Hofbeleuchtung durch Außenlampe mit Bewegungsmelder Haustürbeleuchtung ( keine beleuchtete Hausnummer! ) Beleuchtung für den Kellergang, den Heizraum und sonstige für die Mieter zugängliche Räume im Haus, gemäß dem üblichen Standard. Die Beleuchtung im Treppenhaus und im Kellergang wird über eine Zeitschaltautomatik gesteuert. Klingel - und Sprechanlage mit Tableau aus Edelstahl oder eloxiertem Aluminium, Gegensprechanlage in jeder Wohnung im Flurbereich.

Außenanlagen Die Gestaltung der Hofanlage Freiflächengestaltungsplanes.

erfolgt

auf

der

Grundlage

eines

noch

zu

erarbeitenden

Gebäudereinigung Nach Beendigung der Bauarbeiten wird das gesamte Gebäude einer Grund - und Feinreinigung unterzogen.

Anmerkungen Zumutbare Abweichungen von der Bauausführung, insbesondere zur Erfüllung von gesetzlichen und behördlichen Auflagen sind ohne Zustimmung der Käufer zulässig. Die Abweichungen dürfen den Wert der Bauleistungen nicht mindern. Um die Einheitlichkeit der Gemeinschaftsanlagen und der Gestaltung des Gebäudes zu wahren, bleiben die Farbgebung, Materialauswahl usw. dem Bauträger vorbehalten. Die in der Verkaufsbroschüre, Baugesuch und Plänen eingezeichnete Möblierung dient nur der Veranschaulichung und ist in den Leistungen nicht enthalten. Die Lage der einzelnen Sanitäreinrichtungsgegenstände in den Bädern kann ebenfalls von der Verkaufsbroschüre bzw. Planunterlagen abweichen. Deren endgültige Positionierung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sowie der technischen Erfordernisse bleibt dem Bauträger vorbehalten. Risse in Putz - und Bauteilen etc., die aufgrund naturbedingter, bauphysikalischer Eigenschaften der Baustoffe ( wie Kriechen und Schwinden ) entstehen, sind keine Gewährleistungsmängel. Anstriche, insbesondere solcher Bauteile, die der Witterung ausgesetzt sind, sind entsprechend den Vorgaben der Farbhersteller durch die Wohnungseigentümer durchzuführen. Gebäudedehn - und Gebäudetrennfugen sowie dauerelastische Fugen allgemein sind Wartungsfugen. Es bleiben architektonische und technische Änderungen insoweit vorbehalten, als sie den Bauwert nicht beeinträchtigen oder ihn verbessern oder als solche Änderungen durch Auflagen der Baubehörde notwendig werden und dem Kunden zumutbar sind. Dies gilt insbesondere für die denkmalpflegerischen Belange. Sonderwünsche des Erwerbers werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Sofern sie Mehrkosten verursachen, sind diese vom Erwerber zu tragen. Mit diesem Sachverhalt erklärt sich der Erwerber mit der Unterschrift des notariellen Kaufvertrages ausdrücklich einverstanden

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GREGOR–FUCHS–STR. 25

Haftungsvorbehalte

Baurechtliche Hinweise Alle Zahlen, Berechnungen und Angaben in diesem Prospekt wurden mit Sorgfalt zusammengestellt und auf Ihre Korrektheit überprüft. Die Grundlage bilden die derzeitigen Planungen, gesetzlichen Vorschriften und einschlägige Erlasse. Der zukünftige Vertragspartner haftet gegenüber dem einzelnen Erwerber für die Prospektangaben nur im Rahmen und nach Maßgabe der

jeweils

abzuschließenden

Verträge.

Eine

Haftung

für

Irrtümer

(z.B.

Flächenangaben, Angaben über wirtschaftliche Daten und planerische Details in den

Wohnungsgrundrissen)

wird

deshalb

im

Rahmen

dieses

Prospektes

ausgeschlossen. Änderungen in der Planung, den vorgesehenen Materialien und Einrichtungsgegenstände sind vorbehalt en, soweit es aus technischen Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig sind und durch gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden. Änderung aufgrund behördlicher Auflagen sind maßgebend und werden vom Käufer anerkannt. Änderungswünsche (Planung, Ausstattung) des Käufers sind jederzeit möglich, sofern es der Bauzustand zulässt, soweit technisch durchführbar und soweit diese Änderungswünsche nicht die Gesamtgestaltung verändern, bzw. sonstige bautechnische Nachteile entstehen. Die Änderungen sind mit dem Architekten rechtzeitig abzustimmen. Die sich daraus ergebenen Mehrkosten werden gesondert in Rechnung gestellt. Das eingezeichnete Mobiliar sowie die sanitären Einrichtungsgegenstände in den Wohnungen bzw. Häusern, sofern nicht ausdrücklich in der Beschreibung genannt, stellen Einrichtungsvorschläge des Architekten dar uns sind nicht im Kaufpreis enthalten. Die im Exposé dargestellten sind nicht zur Maßentnahme geeignet.

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Haftungsvorbehalte

Wirtschaftliche / Steuerliche Hinweise Der

Erwerber

einer

Immobilie

auf

Kreditbasis

führt

zu

langjährigen

Verpflichtungen des Käufers gegenüber dem finanzierenden Institut. Der Käufer muss Zins- und Tilgungsraten der finanzierenden Bank auch dann zahlen, wenn der Mieter den Mietzins nicht oder nicht vollständig bezahlt oder die Wohnung nicht vermietet ist bzw. Steuervorteile nicht oder nicht in erwateter Höhe realisiert werden können. Der Käufer muss sich über die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit, die steuerlichen Auswirkungen und

seine

finanziellen

Belastungen

selbst

informieren

und

sollte

vor

Beurkundung durch einen Steuerfachmann Berechnungen auf der Grundlage seines Einkommens Vornehmen lassen. Die

evtl.

ermittelte

monatliche

Belastung

kann

sich

nach

dem

Zinsfestschreibungszeitraum ermäßigen oder erhöhen. Die von den Verkäufern mit den Kunden geführten Gespräche stellen keine steuerliche und rechtliche Beratung dar, dies bleibt ausdrücklich dem Stand der Steuerberater und Rechtsanwälte vorbehalten. Sofern dem Käufer im Zuge der Verkaufsverhandlung Berechnungs- bzw. Finanzierungsmodelle aufgezeigt werden, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese nur mustergültigen Charakter entfalten und keinesfalls

bindend

sind.

Der

Erwerb

des

Vertragsgegenstandes

erfolgt

keinesfalls auf der Grundlage derartiger unverbindlicher Modellberechnungen. Bei den Verkäufern handelt es sich um rechtlich selbstständige Vermittler. Die in der

Kaufvertragsurkunde

evtl.

vorzunehmende

Aufteilung

des

Wohnungskaufpreises nach Anteil für Grund und Boden, Altgebäudeanteil sowie nachträgliche Herstellungskosten ist steuerlich nicht bindend.

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Haftungsvorbehalte

Chancen und Risiken Immobilieneigentum unterliegt den für den Grundbesitz geltenden Chancen und Risiken. Die bisherige Entwicklung des Immobilienmarktes zeigt jedoch, dass bei Objekten in guten Lagen, die bedarfsgerechte geplant sind, der altersbedingte Wertverlust mehr als ausgeglichen wird. Daher sollte Immobilienerwerb immer als langfristige Kapitalanlage gesehen werden. Sofern Ausführungen zu möglichen Wertsteigerungen des Objektes ergehen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei selbstverständlich nur um völlig unverbindliche Prognosen handeln kann und derartige Ausführungen nicht als Zusicherung verstanden werden können. Die Chancen und Risiken eines Immobilienerwerbs muss jedoch jeder Interessent selbst sorgfältig abwägen. Bei Beratungsbedarf sollte er einen Steuerberater oder Anwalt befragen. Jeder Immobilienerwerb

sollte

die

in

diesem

Prospekt

dargestellten

Tatsachen,

Annehmen und Schlussfolgerungen in Bezug auf seine persönlichen Verhältnisse beurteilen. Das Prospekt erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Grundlage für die Erstellung waren die zum Zeitpunkt der Produktion bekannten Sachverhalte. Änderungen bleiben vorbehalten. Maßgebend ist der Kaufvertrag und die Beurkundung Baubeschreibung.

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